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/ ©Stadt Graz/Fischer
Foto auf 5min.at zeigt mehrere Personen in die Kamera lächeln.
Hochkarätiger politischer Besuch bei der offiziellen Grundstein-Legung in den GKB-Werkstätten in der Köflachergasse.

64,4 Millionen Euro für neue Bahnwerkstätten in Graz

In Graz investiert die GKB 64,4 Millionen Euro in neue Werkstätten und Instandhaltungsanlagen. Bis 2029 wird der Standort für den elektrischen Bahnbetrieb ausgebaut.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(290 Wörter)
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Am Dienstag, dem 14. Juli, fiel am GKB-Standort (Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb GmbH) in der Kärntner Straße der Startschuss für eines der größten Infrastrukturprojekte des Unternehmens. Bei der offiziellen Grundsteinlegung in der Köflachergasse kamen zahlreiche Vertreter aus Politik und GKB zusammen. Bis 2029 entstehen in Graz neue Werkstätten und Instandhaltungsanlagen. Insgesamt fließen rund 64,4 Millionen Euro in den Ausbau.

Fit für Elektrozüge

Das bestehende Betriebsgelände wird umfassend erweitert und auf den elektrischen Bahnbetrieb vorbereitet. Geplant sind neue Werkstätten, zusätzliche Gleisanlagen und moderne Einrichtungen für die Instandhaltung. Dort sollen künftig jene Elektrotriebwagen gewartet werden, die ab 2031 auf allen GKB-Linien unterwegs sein werden. Damit wird Graz zum Herzstück der künftigen Bahninstandhaltung.

Jobs und Standort

Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ) hebt die Bedeutung für den Öffentlichen Verkehr und die Beschäftigten hervor. „Es ist eine großartige Investition in den Öffentlichen Verkehr. Diese Maßnahme sichert Arbeitsplätze und sorgt gleichzeitig für bessere Arbeitsbedingungen für die Bediensteten.“ Während der Bauphase werden zahlreiche regionale Unternehmen eingebunden. Langfristig entstehen moderne Arbeitsplätze und zusätzliche Kapazitäten für Wartung und Instandhaltung. An der Grundsteinlegung nahmen auch Verkehrslandesrätin Claudia Holzer (FPÖ), Mobilitäts- und Infrastrukturminister Peter Hanke (SPÖ), GKB-Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Sabathi und GKB-Geschäftsführer Gerald Klug teil.

Mehr Grün am Dach

Auf dem rund 16.100 Quadratmeter großen Areal werden vier Neubauten errichtet beziehungsweise bestehende Anlagen erweitert. Dafür werden rund 14.300 Tonnen Beton und 670 Tonnen Stahl verbaut. Auch Photovoltaikanlagen, Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und begrünte Dächer sind vorgesehen. Sie sollen zur Energieeffizienz beitragen, das Mikroklima verbessern und zusätzlichen Lebensraum für Insekten schaffen.

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