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Grazer FH-Team forscht erneut in der schwedischen Arktis
Das Team der FH JOANNEUM forscht an der Tarfala Research Station am Fuß des Kebnekaise.

Grazer FH-Team forscht erneut in der schwedischen Arktis

Ein Team der FH JOANNEUM aus Graz ist seit 19. Juli wieder in der Arktis unterwegs. Am Fuß des höchsten Bergs Schwedens testen Studierende und Lehrende Technik und sammeln Daten für die Klima- und Umweltforschung.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(306 Wörter)
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Bis sonntag, 2. August, arbeitet das JOANNEUM Arctic-Expedition-Team an der Tarfala Research Station. Die Forschungsstation liegt am Fuß des Kebnekaise, des höchsten Bergs Schwedens. Möglich macht den Aufenthalt ein Erasmus+-Austausch mit der Universität Stockholm. Tarfala zählt zu den wichtigsten Standorten für Gletscher- und Klimaforschung in Skandinavien. Seit Jahrzehnten beobachten Forschende dort Gletscher und ihre Veränderungen.

Technik im Härtetest

Im Mittelpunkt stehen eigene Projekte, die sich unter arktischen Bedingungen bewähren müssen. Expeditionsleiter Stefan Muckenhuber beschreibt die Bandbreite so: „Sie reichen von A wie Aerostat über B wie Black Carbon Monitoring bis S wie Science Communication.“ Dafür arbeiten Studierende und Lehrende aus Datenwissenschaft, Luftfahrt, industriellem Management, Elektronik, Energie und Umwelt sowie Kommunikation zusammen. Untersucht und weiterentwickelt werden unter anderem Batteriesysteme, Sensoren, sparsame Datenübertragung, Drohnen und Messungen der Luftqualität. Institutsleiter Holger Friehmelt erklärt das Ziel: „Ziel ist es, technische Anwendungen für den Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen weiterzuentwickeln und gleichzeitig Daten zu gewinnen, die zur Klima- und Umweltforschung beitragen.“

Grazer FH-Team forscht erneut in der schwedischen Arktis
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Studierende und Lehrende testen in der schwedischen Arktis Technik und sammeln Daten für die Klima- und Umweltforschung.

Arktis zum Mitlesen

Das Team arbeitet nicht nur an eigenen Versuchen, sondern unterstützt auch die laufende Forschung an der Station. Dadurch erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Gletscher- und Klimaforschung der Universität Stockholm. Gleichzeitig dokumentiert ein Kommunikationsteam die Expedition mit Pressearbeit und Beiträgen in sozialen Medien. So werden die Arbeiten in der Arktis auch für die Öffentlichkeit nachvollziehbar.

Rückkehr nach Graz

Die Rückkehr nach Graz ist für 2. August 2026 geplant. Danach werden die gesammelten Daten gemeinsam mit den wissenschaftlichen Partnern ausgewertet. Die Ergebnisse sollen in weitere Forschungsprojekte und in die Lehre der FH JOANNEUM einfließen. Auch die Erfahrungen aus der Expedition werden weiter genutzt. Sie sollen die Grundlage für künftige Kooperationen und neue Arbeiten in der Polar- und Klimaforschung bilden.

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