In U-Haft: Mordverdächtiger Ex-Cobra-Beamter soll vergiftet worden sein
Im Fall eines mordverdächtigen Ex-Cobra-Beamten gibt es neue Entwicklungen. Derr 31-Jährige soll in der Grazer Justizanstalt Opfer eines mutmaßlichen Vergiftungsversuchs geworden sein.
Neue Details gibt es im Fall jenes ehemaligen Cobra-Beamten, der wegen des Verdachts des Mordes an seiner 34-jährigen Geliebten in Untersuchungshaft sitzt. Wie die Kronen Zeitung am Sonntag berichtet, soll der 31-Jährige in der Justizanstalt Graz-Jakomini Opfer eines mutmaßlichen Vergiftungsversuchs geworden sein.
Mordverdächtiger Polizist soll in Gefängnis vergiftet worden sein
Dem Bericht zufolge soll ein damaliger Zellengenosse dem Ex-Polizisten mehrfach Medikamente in dessen Trinkwasser gemischt haben. Nach dem ersten Vorfall habe der Mann unter anderem über starke Magenbeschwerden geklagt und das Bewusstsein verloren. Ein weiterer Versuch soll verhindert worden sein, nachdem der Häftling den verdächtigen Becher der Anstaltsleitung übergeben hatte. Der Beschuldigte des Vergiftungsversuchs muss sich nun selbst vor Gericht verantworten.
Seit Jänner in U-Haft
Der ehemalige Cobra-Beamte sitzt seit Jänner 2026 in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, seine 34-jährige Geliebte getötet und ihre Leiche anschließend in einem Wald vergraben zu haben. Er weist einen Mordvorwurf zurück und spricht von einem tragischen Unfall im Zusammenhang mit einvernehmlichen Sexualpraktiken. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dauern an, weitere Gutachten sollen den Todeshergang klären. Der Mordprozess gegen den 31-Jährigen ist laut dem Bericht für den Herbst geplant. Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine lebenslange Freiheitsstrafe. Es gilt die Unschuldsvermutung.