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/ ©Sebastian Atzler
Bild auf 5min.at zeigt mehrere Personen beim Flughafen.
Entspannt, aber trotzdem fokussiert ging es für die schwarz-weiße Entourage am Dienstagvormittag von Graz nach Istanbul.

Hexenkessel Istanbul: Sturm will bei Fenerbahçe den nächsten Coup schaffen

Sturm Graz steht am Mittwochabend vor der bisher größten Herausforderung der noch jungen Saison. Im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League gastieren die Grazer beim türkischen Traditionsklub Fenerbahçe.

von Elisa Auer Elisa Auer 5 Minuten Redaktion
2 Minuten Lesezeit(357 Wörter)
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Nach dem souveränen Weiterkommen gegen den schottischen Vertreter Heart of Midlothian wartet nun ein Gegner aus einem anderen Kaliber auf die Mannschaft von Trainer Fabio Ingolitsch. Während Sturm mit einem Gesamtscore von 6:0 überzeugte, musste sich Fenerbahçe den Aufstieg deutlich härter erarbeiten. Mit dem Einzug in die dritte Qualifikationsrunde haben die Grazer bereits jetzt einen wichtigen Meilenstein erreicht: Zum sechsten Mal in Folge wird Sturm in einer europäischen Gruppen- beziehungsweise Ligaphase vertreten sein. Entsprechend können die Steirer ohne den ganz großen Erfolgsdruck in das Duell gehen. Die Erwartungen liegen vor allem beim türkischen Spitzenklub, der nach langer Zeit wieder in die Champions League zurückkehren möchte.

Stadion gefüllt mit rund 50.000 Fans

Einfach wird die Aufgabe dennoch nicht. Das Şükrü Saracoğlu Stadion gilt als eines der lautesten Fußballstadien Europas. Rund 45.000 bis 50.000 Fans werden eine beeindruckende Atmosphäre schaffen und versuchen, ihre Mannschaft nach vorne zu peitschen. Unterstützung erhält Sturm aber ebenfalls. Rund 300 Fans begleiten die Grazer nach Istanbul.

Für viele das größte Spiel ihrer Karriere

Vor allem für einige junge Spieler ist die Partie ein besonderer Moment. Sommerneuzugang Simon Seidl spricht vor dem Spiel von einem bisherigen Karrierehöhepunkt. Vor einer derart großen Kulisse aufzulaufen, sei etwas Besonderes. Gleichzeitig wolle sich die Mannschaft von der Stimmung nicht beeindrucken lassen und selbstbewusst auftreten. Mit drei Siegen und einem Unentschieden ist Sturm bislang ungeschlagen durch die Saison gekommen. Dieses Selbstvertrauen soll nun auch gegen den türkischen Spitzenklub helfen.

Wiedersehen nach neun Jahren

Bereits 2017 standen sich beide Vereine in der Qualifikation zur UEFA Europa League gegenüber. Damals erkämpfte sich Sturm zunächst ein 1:1 in Istanbul, ehe im Rückspiel in Graz trotz einer frühen Führung eine knappe Niederlage folgte und das Europacup-Aus besiegelt war. Neun Jahre später bietet sich nun die Chance auf Revanche. Gelingt den Grazern ein gutes Ergebnis am Bosporus, wäre die Ausgangslage für das Rückspiel in der Merkur Arena vielversprechend und der Traum von der Champions League würde weiterleben.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 05.08.2026 um 10:05 Uhr aktualisiert
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