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Das Bild auf 5min.at zeigt Simon Fandler-Höfler.
Die Medizinische Universität Graz beteiligt sich an einem internationalen Forschungsprojekt, das die Versorgung von Menschen mit Hirnblutungen verbessern soll.

EU-Projekt: Med Uni Graz stärkt Forschung zu Hirnblutungen

Die Med Uni Graz beteiligt sich an einem EU-Forschungsprojekt zur besseren Behandlung von Hirnblutungen. Gemeinsam mit internationalen Partnern sollen Diagnostik, Forschung und Versorgung weiter verbessert werden.

von Anja Mandler
2 Minuten Lesezeit(259 Wörter)
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Die Medizinische Universität Graz beteiligt sich an einem internationalen Forschungsprojekt, das die Versorgung von Menschen mit Hirnblutungen verbessern soll. Gemeinsam mit Partnern aus Österreich und Slowenien werden neue Diagnosemethoden erforscht und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich ausgebaut.

Hirnblutungen zählen zu den schwersten Schlaganfällen

Spontane Hirnblutungen gehören zu den schwerwiegendsten Formen eines Schlaganfalls und sind häufig mit einer ernsten Prognose verbunden. In Österreich sind jährlich rund 4.000 Menschen betroffen. Weltweit kommt es jedes Jahr zu etwa 3,5 Millionen Fällen. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von langjährigem Bluthochdruck bis hin zu Gefäßerkrankungen oder Gerinnungsstörungen. Viele Zusammenhänge sind laut Forschenden bisher noch nicht vollständig geklärt.

Med Uni Graz leitet Teilprojekt

Im Rahmen des EU-geförderten Projekts „CrossReg-4-Health“ übernimmt die Med Uni Graz die Leitung eines Pilotprojekts. Dabei werden Blutbiomarker mit hochauflösenden MRT-Aufnahmen kombiniert. Ziel ist es, die Ursachen von Hirnblutungen besser zu verstehen und den weiteren Krankheitsverlauf künftig genauer einschätzen zu können. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen langfristig eine individuellere Behandlung und bessere Prognosen für Patientinnen und Patienten ermöglichen.

Zusammenarbeit über Grenzen hinweg

Das Projekt wird im österreichisch-slowenischen Grenzraum umgesetzt. Neben der Med Uni Graz sind das Universitätsklinikum Maribor, das Klinikum Klagenfurt und die Alma Mater Europaea Maribor beteiligt. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Aufbau einer digitalen Bildungsplattform für Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte sowie Therapeutinnen und Therapeuten. Dadurch sollen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und moderne Behandlungskonzepte schneller in die Praxis gelangen.

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