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/ ©Arche Noah
Bild auf 5min.at zeigt einen Hund.
Niemand wusste, wo Bud war, dann stand er plötzlich wieder vor der Arche Noah.

Drei Tage verschwunden: Plötzlich steht Bud wieder vor der Arche Noah

Drei Tage und drei Nächte lang wurde nach Schäferhund-Mischling Bud gesucht. Dann kam am Montagmorgen die große Erleichterung: Der ängstliche Rüde stand plötzlich wieder auf dem Gelände der Arche Noah.

von Elisa Auer Elisa Auer 5 Minuten Redaktion
3 Minuten Lesezeit(513 Wörter)
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Für Buds Familie und die Mitarbeiter der Arche Noah waren es drei lange Tage voller Sorge. Der Schäferhund-Mischling war während eines Probewohnens bei einer Grazer Familie entwischt. Ein plötzliches lautes Geräusch hatte den schreckhaften Hund so erschreckt, dass er durch ein Fenster ins Freie gelangte. Sofort wurde eine intensive Suche gestartet. Die Familie verständigte unter anderem Polizei und Feuerwehr und suchte gemeinsam mit den Mitarbeitern der Arche Noah nach dem Vierbeiner. Sichtungspunkte wurden kontrolliert, an geeigneten Stellen Lebendfallen aufgestellt und Suchaufrufe verbreitet. Doch von Bud fehlte zunächst jede Spur.

Plötzlich stand Bub wieder da

Umso größer war die Überraschung am Montagmorgen: Mitarbeiter der Arche Noah entdeckten den vermissten Rüden plötzlich im hinteren Bereich des Tierheims. Bud war tatsächlich zu jenem Ort zurückgekehrt, den er offenbar als sein Zuhause und als sicheren Platz abgespeichert hatte. Er war unverletzt und hatte den Weg ganz allein zurückgefunden.

Die Arche Noah war sein sicherer Ort

Dass Bud ausgerechnet zur Arche Noah zurückkehrte, ist angesichts seiner Geschichte besonders berührend. Der Rüde stammt aus einer Vermehrerzucht im Ausland und hatte dort unter schwierigen Bedingungen gelebt. In der Arche Noah verbrachte er anschließend mehrere Monate. Die Tierpfleger kümmerten sich intensiv um ihn, gaben ihm einen geregelten Alltag und halfen ihm Schritt für Schritt dabei, Vertrauen zu fassen und sich zu sozialisieren. Für den schreckhaften Hund wurde das Tierheim so über Monate zu einem vertrauten Ort, an dem er Sicherheit und Routine erfahren hatte.

Erst seit eineinhalb Wochen bei der Familie

Vor rund eineinhalb Wochen war Bud schließlich zu einer Grazer Familie gezogen, zunächst im Rahmen eines Probewohnens. Dort hatte er bereits erste Fortschritte gemacht. Für den sensiblen Hund war die neue Umgebung allerdings noch nicht so vertraut wie die Arche Noah. Dass er nach seinem Ausbruch ausgerechnet dorthin zurückkehrte, zeigt für die Mitarbeiter eindrucksvoll, welchen Stellenwert eine verlässliche Umgebung für besonders unsichere Tiere haben kann. Die Arche Noah betont gleichzeitig, dass ein Hund in einer Schrecksituation auch bei verantwortungsvollen und erfahrenen Haltern entkommen kann. Die Grazer Familie habe nach Buds Verschwinden sofort reagiert und über Tage alles unternommen, um ihn wiederzufinden.

Jetzt darf Bud erst einmal zur Ruhe kommen

Nach seiner Rückkehr wird Bud nun wieder von den Tierpflegern der Arche Noah versorgt. In Ruhe soll beurteilt werden, welches Umfeld für ihn langfristig am besten geeignet ist. Aufgrund seiner Schreckhaftigkeit dürfte für den Rüden vor allem ein ruhiges Zuhause mit erfahrenen Menschen und möglichst wenig hektischem Umfeld wichtig sein. Mit der Grazer Familie bleibt die Arche Noah weiterhin in Kontakt. Sie habe sich sehr um Bud bemüht und nach seinem Verschwinden sofort gehandelt. Vielleicht wartet in Zukunft ein anderer Vierbeiner auf genau diesen Platz. Für Bud gibt es jedenfalls zunächst ein kleines Happy End: Nach drei bangen Tagen ist er wieder an einem Ort, an dem er sich sicher fühlt.

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