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Neue Grazer NEOS-Chefin Garber will Unternehmen das Wirtschaften erleichtern
Neue NEOS-Fraktionschefin Verena Garber will den Grazer Wirtschaftsstandort stärken und Unternehmen entlasten.

Neue Grazer NEOS-Chefin Garber will Unternehmen das Wirtschaften erleichtern

In Graz übernimmt Verena Garber den NEOS-Fraktionsvorsitz. Sie will den Wirtschaftsstandort stärken, Bürokratie abbauen und den Schuldenberg der Stadt angehen. Auch bei der Wahl der Stadtregierung positioniert sich NEOS klar.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(267 Wörter)
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Bei der konstituierenden Sitzung des Grazer Gemeinderates wurden Verena Garber und Alexis Pascuttini für NEOS angelobt. Garber übernimmt den Fraktionsvorsitz. Pascuttini steht künftig dem Kontrollausschuss vor. Inhaltlich will Garber vor allem bei Wirtschaft und Stadtfinanzen Schwerpunkte setzen.

Wirtschaft im Fokus

Für Garber hängt eine lebenswerte Stadt eng mit einer starken Wirtschaft zusammen. Besonders wichtig sind ihr bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen und weniger Bürokratie. Dabei verweist sie auf ihre berufliche Erfahrung und die Bedeutung kleiner und mittlerer Unternehmen für Graz. Ihr Grundsatz: „Wer Arbeitsplätze sichern will, muss Unternehmen das Wirtschaften leichter machen“. Dafür will sie im Grazer Gemeinderat eine starke Stimme sein.

Schulden im Blick

Neben der Wirtschaft nimmt Garber auch die Finanzen der Stadt ins Visier. Den Grazer Schuldenberg von mehr als zwei Milliarden Euro will sie mit einer ehrlichen Aufgabenkritik und Strukturreformen angehen. Gleichzeitig sollen andere Bereiche nicht aus dem Blick geraten. NEOS will bei Bildung, Kinderbetreuung und Chancengerechtigkeit weiter Druck machen.

Stimmen zur Wahl

Auch bei der Wahl der Stadtregierung legt sich NEOS fest. Elke Kahr erhält von den beiden NEOS-Gemeinderäten aufgrund der grundlegenden politischen Unterschiede zwischen NEOS und KPÖ keine Stimme. Kurt Hohensinner wollen Garber und Pascuttini hingegen unterstützen. Pascuttini erklärt dazu: „Wir wählen Kurt Hohensinner ganz bewusst. Damit setzen wir auch ein Zeichen für einen starken Wirtschaftsstandort. Es ist aus unserer Sicht fahrlässig, ausgerechnet der FPÖ die Wirtschaftsagenden unserer Stadt zu übertragen. Graz braucht eine Wirtschaftspolitik, die Unternehmertum ermöglicht, Arbeitsplätze sichert und den Standort stärkt.“

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