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/ ©Rettungshunde Graz
Foto auf 5min.at zeigt die Organisation Rettungshunde Graz bei einer Übung.
Zehn Rettungshundeteams stellten bei der Übung in Pölfing-Brunn ihr Können unter Beweis.

Zehn Rettungshundeteams übten Großeinsatz in der Steiermark

Fünf Vermisste, schwere Verletzungen und ein seit zwei Monaten verschwundener Mann: In Pölfing-Brunn trainierten zehn Rettungshundeteams gemeinsam mit der Feuerwehrjugend den Ernstfall.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(317 Wörter)
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Eine Vermisstensuche stand am Samstagnachmittag, dem 29. August, im Mittelpunkt der 24-Stunden-Übung der Feuerwehrjugend Pölfing-Brunn. Das Szenario: Ein Mann galt bereits seit zwei Monaten als vermisst. Vier Angehörige – ein zehnjähriges Kind, dessen Mutter sowie ein Mädchen und ein Junge – machten sich auf die Suche nach ihm. Als auch sie nach zwei Stunden nicht zurückkehrten, wurden die Rettungshunde Graz und die Feuerwehrjugend mit Unterstützung erfahrener Feuerwehrleute angefordert. Für die zehn Rettungshundeteams begann damit eine groß angelegte Suche.

Nasen führen zum Fund

Für das Kind und seine Mutter standen zwei individuelle Geruchsträger zur Verfügung. Zwei Mantrailing-Teams konnten dadurch ihre jeweilige Geruchsspur aufnehmen. Die Feuerwehrjugend unterstützte die Hundeführer und übernahm unter anderem die Kommunikation über Funk. Beide Vermissten wurden gefunden: Die Mutter blieb im Übungsszenario unverletzt, das Kind hatte schwere Verletzungen am Bein. Nach der Erstversorgung musste es aus dem Gelände abtransportiert werden.

Foto auf 5min.at zeigt die Organisation Rettungshunde Graz bei einer Übung.
©Rettungshunde Graz |
Gemeinsam mit der Feuerwehrjugend suchten die Rettungshunde nach mehreren vermissten Personen.

Suche im Wald

Parallel dazu suchten Flächensuchhunde weitere Bereiche ab. Bei einer Wegrandsuche fand einer der Hunde den vermissten Jungen, der laut Übungsannahme ebenfalls schwer verletzt war. Gleichzeitig suchte eine speziell ausgebildete Hündin nach dem seit zwei Monaten vermissten Mann und konnte ihn lokalisieren. Im angenommenen Szenario kam für ihn jede Hilfe zu spät, erfahrene Feuerwehrleute übernahmen die Bergung. Im letzten Teil wurde ein großes Waldstück systematisch durchsucht. Dort fanden die Flächensuchhunde schließlich auch das vermisste Mädchen – sie war unverletzt.

Gemeinsam versorgt

Mit dem Auffinden der Vermissten war die Übung noch nicht beendet. Die Feuerwehr übernahm anschließend die Versorgung und Bergung der gefundenen Personen. In einer eigens eingerichteten Versorgungsstation arbeiteten Sanitäter der Rettungshunde Graz und der Freiwilligen Feuerwehr Pölfing-Brunn gemeinsam mit der Feuerwehrjugend. So konnten die Jugendlichen direkt erleben, wie eine groß angelegte Personensuche zwischen unterschiedlichen Einsatzkräften abgestimmt wird.

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