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Bild auf 5min.at zeigt zwei Fußballspieler.
Rapid Wien triumphiert mit einem 3:1-Sieg über Sturm Graz.

Rapid schlägt Sturm: Grazer kassieren erste Liga-Niederlage

Rapid Wien hat am Sonntag das Bundesliga-Duell mit Sturm Graz für sich entschieden. Die Hütteldorfer setzten sich vor 24.689 Fans mit 3:1 durch und bleiben damit nach vier Runden ohne Punkteverlust an der Tabellenspitze.

von Elisa Auer Elisa Auer 5 Minuten Redaktion
2 Minuten Lesezeit(367 Wörter)
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Die Partie begann bei großer Hitze mit hohem Tempo. Bereits nach wenigen Minuten kam Rapid im Strafraum zu Fall, nach längerer VAR-Prüfung gab es Elfmeter. Yusuf Demir trat an und brachte die Wiener in der siebenten Minute in Führung. Sturm reagierte prompt: Belmin Beganovic stellte nach Vorarbeit von Simon Seidl nur wenige Minuten später auf 1:1. Rapid fand allerdings noch vor der Pause erneut die passende Antwort. Nach einem Ballverlust von Jacob Peter Hödl eroberte Marco Tilio das Spielgerät und setzte den Angriff fort. Über eine Kombination mit Tonni Adamsen gelangte der Australier wieder in Abschlussposition und traf zum 2:1 für Rapid.

Sturm findet nach der Pause nicht zurück

Nach dem Seitenwechsel kamen die Grazer zunächst besser in die Begegnung. Vor allem Schüsse aus der Distanz sorgten vereinzelt für Gefahr, der Ausgleich wollte jedoch nicht gelingen. Rapid bekam mit zunehmender Spieldauer wieder mehr Kontrolle und näherte sich dem dritten Treffer. In der 76. Minute hatte Sturm Glück, als Paul Koller eine scharfe Hereingabe von Moulaye Haidara beinahe ins eigene Tor lenkte. Kurz vor Schluss machte Rapid schließlich alles klar. Nosa Dahl, der zuvor eingewechselt worden war, setzte sich im Alleingang durch und schob den Ball überlegt ins lange Eck.

Rote Karte für Vallci

Für Sturm wurde die Schlussphase noch bitterer. Albert Vallci sah in der 90. Minute Rot, nachdem er eine Torchance regelwidrig verhindert hatte. Damit musste Sturm nicht nur die erste Pflichtspielniederlage in der laufenden Bundesliga-Saison hinnehmen, sondern liegt bereits deutlich hinter dem Führungsduo Rapid und LASK.

„Wir gehen als Verlierer vom Platz“

Die Enttäuschung war auch beim Verein selbst groß. „Wir gehen als Verlierer vom Platz“, schrieb Sturm Graz nach der Partie in einem Posting. Für Rapid geht es bereits am Mittwoch weiter: Dann steht das Nachtragsspiel auswärts gegen Red Bull Salzburg auf dem Programm. Bei den Wienern könnten bis dahin zudem noch Veränderungen im Kader anstehen. Tobias Guliksen wird mit einer Leihe zu Lilleström in Verbindung gebracht, auch ein Abgang von Romeo Amane ist möglich. Kapitän Matthias Seidl soll hingegen in Hütteldorf bleiben.

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