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Bildergalerie: Einblicke in „SOKO Donau“-Dreharbeiten am Grazer Schlossberg
Für die Folge „François und Francine“, so der derzeitige Arbeitstitel, dient unter anderem der Grazer Schlossberg als Kulisse.

Bildergalerie: Einblicke in „SOKO Donau“-Dreharbeiten am Grazer Schlossberg

Der Grazer Schlossberg wird zur Krimibühne: Für die 22. Staffel von „SOKO Donau“ wird derzeit in Graz und Stübing gedreht. Beim Setbesuch gab es Einblicke hinter die Kulissen der Erfolgsserie.

von Anja Mandler
3 Minuten Lesezeit(580 Wörter)
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Wo sonst Einheimische und Touristen den Blick über Graz genießen, herrscht derzeit konzentrierte Arbeitsatmosphäre. In der ersten Septemberwoche entstehen in Graz und Stübing zwei neue Folgen der ORF/ZDF-Krimiserie „SOKO Donau“. Für die Folge „François und Francine“, so der derzeitige Arbeitstitel, dient unter anderem der Grazer Schlossberg als Kulisse. Bei einem Setbesuch konnten Medien den Hauptdarstellern Martin Gruber, Andreas Kiendl, Gregor Seberg, Maria Happel und Max Fischnaller bei den Dreharbeiten über die Schulter schauen. Auch Bürgermeisterin Elke Kahr und Jugend- und Kulturstadträtin Claudia Unger besuchten gemeinsam mit Satel-Film-Produzent Heinrich Ambrosch das Set.

„Graz im Herzen der österreichischen Krimiszene“

Für Bürgermeisterin Kahr war der Besuch bei einer TV-Produktion eine Premiere. „Graz liegt zwar nicht an der Donau, aber ganz eindeutig im Herzen der österreichischen Krimiszene“, sagte sie beim Medientermin. Die Dreharbeiten seien für die Stadt nicht nur kulturell interessant, sondern auch wirtschaftlich von Bedeutung. Kulturstadträtin Unger verweist darauf, dass Graz seit Jahren aktiv versucht, Film- und Fernsehproduktionen in die Stadt zu holen. Davon soll einerseits die touristische Sichtbarkeit profitieren, andererseits sorgen Filmcrews direkt vor Ort für Wertschöpfung. Laut Unger förderte Graz im vergangenen Jahr insgesamt 23 Produktionen. Der damit verbundene wirtschaftliche Effekt habe rund 3,3 Millionen Euro betragen.

Steiermark als Kulisse für Millionenpublikum

Auch Produzent Heinrich Ambrosch hebt die Bedeutung der Steiermark für „SOKO Donau“ hervor. Das Bundesland biete jene landschaftliche und architektonische Vielfalt, die für einen modernen und authentischen Krimi benötigt werde. Die Serie zählt seit Jahren zu den bekannten österreichischen TV-Produktionen. Bereits seit 2005 gehen die Ermittler auf Verbrecherjagd. Gedreht wird ausschließlich in Österreich, unter anderem in Wien, Niederösterreich und der Steiermark.

Bildergalerie: Einblicke in „SOKO Donau“-Dreharbeiten am Grazer Schlossberg
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Ein Mordfall führt nach Graz

In „François und Francine“ macht Franziska, gespielt von Maria Happel, zunächst Urlaub im vermeintlich idyllischen Graz. Dort will sie ihre alte Liebe François wiedersehen. Das Treffen nimmt jedoch eine eigenartige Wendung: François scheint sich mehr für die Beschreibung des perfekten Mordes zu interessieren als für Franziska. Kurz darauf muss sie als Aushilfe zu einem Tatort. Die 25-jährige Grafikerin Laura Kroll aus Wien wurde ermordet. Eine anonyme Anruferin hatte die Tat gemeldet. Die Ermittlungen führen zunächst zu einem jungen Mann, den das Opfer über eine Dating-App kennengelernt hatte. Doch auf Lauras Handy finden sich auch zahlreiche Fotos von François. Wie sich herausstellt, war er ihr Lehrer. Für Franziska wird der Fall damit persönlich. Ohne ihre Kollegen einzuweihen, trifft sie François erneut. Wenig später beobachtet sie, wie eine junge Frau ihn als Mörder beschimpft. Plötzlich steht die Frage im Raum, ob Franziska tatsächlich einen möglichen Mörder gedatet hat.

Nachhaltigkeit auch beim Dreh

Bei der Produktion setzt Satel Film auf sogenannte Green-Producing-Standards. Die Dreharbeiten erfolgen nach den Vorgaben des Österreichischen Umweltzeichens für nachhaltige Filmproduktionen. Dazu gehören unter anderem Ökostrom an den Produktionsstandorten sowie die bevorzugte Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Auch Bühnenbild, Requisiten, Kostüme, Technik, Catering und Unterkünfte werden hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit geprüft.

Neue Staffel kommt 2027

Regie bei „François und Francine“ führt Holger Barthel, hinter der Kamera steht Klaus Achter. Das Drehbuch stammt von Natalia Geb und Sönke Lars Neuwöhner. Bis die neuen Graz-Bilder im Fernsehen zu sehen sind, müssen sich Fans noch etwas gedulden: Die 22. Staffel von „SOKO Donau“ soll 2027 in ORF 1 und auf ORF ON ausgestrahlt werden.

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