Sturm schlägt am Transfermarkt zu: Nationalspieler verstärkt die Offensive
Der SK Sturm Graz bekommt Verstärkung im Angriff: Mit Oumar Diakité kommt ein 22-jähriger Nationalspieler der Elfenbeinküste nach Graz. Der Stürmer wird zunächst bis 2027 ausgeliehen.
Der SK Sturm Graz hat noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Oumar Diakité wechselt vom französischen Klub Stade Reims nach Graz und soll den Schwarz-Weißen künftig zusätzliche Möglichkeiten in der Offensive geben. Der 22-Jährige kommt zunächst per Leihe bis Sommer 2027. Danach besitzt Sturm die Möglichkeit, Diakité fix zu verpflichten.
Erfahrung aus Frankreich und Nationalteam
Trotz seines jungen Alters bringt der Angreifer bereits einiges an internationaler Erfahrung mit. Diakité absolvierte bislang 54 Spiele in der französischen Ligue 1. In der vergangenen Saison war er an Cercle Brügge nach Belgien verliehen und kam dort in 26 Partien auf sieben Tore und zwei Assists. Auch auf internationaler Bühne ist der Neuzugang kein Unbekannter: Für die Elfenbeinküste lief Diakité bereits 31-mal auf und erzielte dabei sechs Treffer. Zudem zählt der 22-Jährige zu den Afrika-Cup-Siegern.
Wechsel war schon länger Thema
Für Sturm-Geschäftsführer Sport Michael Parensen ist Diakité kein neues Gesicht. Bereits im vergangenen Sommer habe man intensive Gespräche mit dem Angreifer geführt. Damals kam ein Transfer allerdings nicht zustande. „Oumar Diakité ist ein Spieler, den wir schon lange am Schirm haben und mit dem wir bereits im vergangenen Sommer sehr gute Gespräche geführt hatten“, erklärt Parensen. Nun habe sich aufgrund veränderter Konstellationen erneut die Möglichkeit für einen Transfer ergeben. Sportlich hebt Parensen vor allem Physis, Tempo und Mentalität des 22-Jährigen hervor. Zudem arbeite Diakité stark gegen den Ball und bewege sich gut zwischen den Linien.
„Freue mich extrem, nun hier zu sein“
Auch Diakité selbst bestätigt, dass ein Wechsel nach Graz bereits vor einem Jahr kurz bevorstand. Nun sei die Freude über den geglückten Transfer entsprechend groß. „Ich kenne Sturm aus meiner Zeit in Österreich schon sehr gut – ein Topverein mit hohen Zielen und tollen Fans“, sagt der Neuzugang. Jetzt wolle er „so schnell wie möglich am Platz alles geben“.