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Das Bild auf 5min.at zeigt einen Mann beim Tanken.
Die Spritpreisbremse soll ab 1. Oktober auch Autofahrerinnen und Autofahrer in der Steiermark entlasten.

Ab 1. Oktober: Tanken soll in der Steiermark billiger werden

Autofahrerinnen und Autofahrer in der Steiermark sollen ab 1. Oktober an der Tankstelle weniger bezahlen. Laut SPÖ-Nationalratsabgeordneter Verena Nussbaum soll die Spritpreisbremse rund zwölf Cent Ersparnis pro Liter bringen.

von Redaktion 5 Minuten
2 Minuten Lesezeit(392 Wörter)
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Wer in der Steiermark auf das Auto angewiesen ist, soll ab 1. Oktober beim Tanken weniger bezahlen. Die verschärfte Spritpreisbremse soll den Preis laut SPÖ-Nationalratsabgeordneter Verena Nussbaum um rund zwölf Cent pro Liter senken. Vorerst soll die Regelung für zwei Monate gelten. Besonders Pendlerinnen und Pendler sollen davon profitieren. „Wer täglich auf das Auto angewiesen ist, spürt hohe Spritpreise unmittelbar im Geldbörsel. Mit der verschärften Spritpreisbremse sorgen wir für Entlastung – besonders auch für die Menschen in Graz, wo viele aufs Pendeln angewiesen sind“, sagt Nussbaum.

Foto auf 5min.at zeigt Verena Nussbaum.
©Parlamentsdirektion/​PHOTO SIMONIS
SPÖ-Nationalratsabgeordnete Verena Nussbaum sieht in der Spritpreisbremse eine Entlastung für Autofahrerinnen und Autofahrer.

So soll es gehen

Damit der Sprit günstiger wird, sollen mehrere Maßnahmen zusammenspielen. Mineralöl- und Mehrwertsteuer sollen sinken. Gleichzeitig sollen die Gewinne von Raffinerien und Tankstellen begrenzt werden. Finanziert werden soll die Spritpreisbremse durch Mehreinnahmen des Staates bei der Steuer sowie durch Übergewinne der Öl- und Gasunternehmen. In Summe soll der Sprit dadurch um rund zwölf Cent pro Liter günstiger werden.

Sechs Euro weniger

Bei einer durchschnittlichen Tankfüllung sollen sich Autofahrerinnen und Autofahrer damit rund sechs Euro sparen. Für Menschen, die täglich weitere Strecken zur Arbeit fahren, verweist Nussbaum zusätzlich auf den bereits im vergangenen Jahr verdreifachten Pendlereuro. Wer rund 30 Kilometer in die Arbeit pendelt, soll sich demnach rund 20 Euro pro Monat sparen. Bei rund 60 Kilometern sollen es rund 40 Euro monatlich sein.

Geld zurückgeben

Die Entlastung soll nach Angaben Nussbaums bewusst bei den Autofahrerinnen und Autofahrern ankommen. „Wir haben immer gesagt: Der Staat gibt zusätzliche Einnahmen durch die gestiegenen Spritpreise an die Autofahrerinnen und Autofahrer zurück. Und die Gewinne der Ölkonzerne werden beschränkt. Für mich ist klar: Politik muss dafür sorgen, dass das Leben für die Menschen wieder leistbarer wird.“

Gegen die Teuerung

Nussbaum verweist bei den hohen Spritpreisen auf internationale Ursachen, sieht aber Handlungsmöglichkeiten in Österreich. „Wir können die internationalen Ölpreise nicht bestimmen. Aber wir können in Österreich das tun, was möglich ist: Wir senken die Steuer und greifen in die Preise ein. Schlechte Zeiten für die Menschen dürfen nicht die besten Zeiten für die Ölkonzerne sein“, betont Mag. Verena Nussbaum. Niedrigere Spritpreise sollen sich ihrer Ansicht nach auch auf andere Bereiche auswirken. „Das wirkt auch gegen die Teuerung in anderen Bereichen, etwa beim Einkaufen.“

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