Gefahrenstelle wird entschärft: Andritz bekommt neuen Gehsteig
Darauf haben viele Menschen in Andritz lange gewartet: Entlang der stark befahrenen Andritzer Reichsstraße entsteht auf knapp 500 Metern ein neuer Gehsteig. Rund 800.000 Euro werden investiert.
Der Bau des neuen Gehsteigs entlang der Andritzer Reichsstraße ist bereits in vollem Gange. Bislang mussten Fußgänger abschnittsweise am Bankett der stark befahrenen Vorrangstraße entlanggehen. Nun soll zwischen den Haltestellen „St. Gotthard“ und „Villa Sonnblick“ eine seit Langem bestehende Lücke geschlossen werden. Auf knapp 500 Metern entsteht ein zwei Meter breiter Gehsteig. Das Projekt ist eines von acht Leitprojekten des Grazer „Masterplans Gehen“.
„Viele Andritzer haben lange gewartet“
Vizebürgermeisterin Judith Schwentner zeigt sich über die Umsetzung erfreut: „Auf diesen Gehsteig haben viele Andritzer:innen lange gewartet. Umso mehr freut es mich, dass diese wichtige Lücke jetzt endlich geschlossen wird.“ Von der neuen Verbindung sollen insbesondere Kinder und ältere Menschen profitieren. „Knapp 500 Meter neuer Gehweg sorgen vor allem für Kinder und ältere Menschen für mehr Sicherheit und machen den täglichen Weg zur Haltestelle deutlich angenehmer“, so Schwentner.
Auch Bushaltestellen werden umgebaut
Mit dem neuen Gehweg werden weitere Verbesserungen umgesetzt. Bei der Haltestelle „Villa Sonnblick“ entstehen ein größerer Wartebereich, ein neues Wartehaus und eine Querungshilfe mit Mittelinsel. Das taktile Leitsystem wird erweitert und die Haltestelle barrierefrei erreichbar gemacht. Bei „St. Gotthard“ wird wiederum der bestehende Gehsteig verbreitert und der Wartebereich aufgewertet. Außerdem werden neue Bäume gepflanzt sowie Straßenbeleuchtung und Entwässerung erneuert.
Rund 800.000 Euro werden investiert
Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich laut Stadt auf rund 800.000 Euro. Das Land Steiermark unterstützt die Umsetzung mit 300.000 Euro. Trotz der angespannten Budgetsituation betont die Stadt die Bedeutung solcher Investitionen. Sichere Wege und eine verlässliche Infrastruktur seien Teil der Daseinsvorsorge und müssten insbesondere dort umgesetzt werden, wo sie im Alltag dringend benötigt werden.