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/ ©Stadt Graz/Fischer
Rund 40 Konsuln kamen im Grazer Rathaus zusammen
Rund 40 konsularische Vertreter:innen verbinden Graz mit anderen Ländern und Kulturen.

Rund 40 Konsuln kamen im Grazer Rathaus zusammen

Rund 40 konsularische Vertreter sind in Graz tätig, viele davon ehrenamtlich. Beim traditionellen Empfang im Rathaus bedankte sich Bürgermeisterin Elke Kahr für ihren Einsatz. Auch das Blackout-Konzept der Stadt war Thema.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(397 Wörter)
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Einmal im Jahr lädt die Stadt Graz das Konsularische Korps zum traditionellen Empfang ins Rathaus. Am Montagabend war es wieder so weit. Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ) begrüßte die anwesenden Konsul und würdigte ihre Arbeit. Rund 40 konsularische Vertreter sind in Graz tätig, die meisten davon als Honorarkonsul und neben ihrem Beruf ehrenamtlich. An der Spitze des Korps steht Doyen Rudi Roth, der auf mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung zurückblickt.

Bindeglied in Graz

Für Kahr übernehmen die Konsul eine wichtige Rolle für jene Menschen, deren Länder sie in Graz vertreten. Sie sollen dabei helfen, dass diese sich in der Stadt einfinden und wohlfühlen. Gleichzeitig verbinden sie Graz mit anderen Ländern und Kulturen. „Sie sind wichtige Vermittler in den Bereichen Kunst, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft. Sie tragen den Ruf unserer Stadt weit über deren Grenzen hinaus. Ich möchte mich für ihre Arbeit ausdrücklich bedanken. Sie ist von unschätzbarem Wert für Graz.“

Blackout als Thema

Beim Empfang ging es aber nicht nur um den internationalen Austausch. Gert Haubenhofer von der Magistratsdirektion präsentierte das Blackout-Konzept der Stadt. Dieses wurde 2023 entwickelt und wird laufend angepasst. Entstanden ist es im Auftrag der Bürgermeisterin und des Magistratsdirektors sowie in Zusammenarbeit mit der Holding Graz, der Diözese Graz-Seckau und der Evangelischen Kirche. Die Konsul zeigten großes Interesse und erklärten sich bereit, die Informationen in ihre Wirkungsbereiche weiterzutragen.

„Man fühlt sich gleich wachgerüttelt“

Auch Rudi Roth ging in seinen Gruß- und Dankesworten auf das Sicherheitskonzept ein. „Es ist gut zu wissen, dass die Stadt ein solches Sicherheitskonzept hat. Man fühlt sich gleich wachgerüttelt.“ Gleichzeitig betonte er die Bedeutung des friedlichen internationalen Austauschs: „Trotz der stürmischen Zeiten haben wir versucht, die Sonne mitzubringen. Wir stehen für ein friedvolles Miteinander im internationalen Austausch, auf konstruktive Zusammenarbeit mit den Behörden. Ich möchte mich bei Ihnen, Frau Bürgermeisterin, für Ihr stets offenes Ohr bedanken und freue mich auf eine weitere gute Zusammenarbeit.“

Zeit für Gespräche

Roth bedankte sich außerdem bei seinen konsularischen Kolleg für ihren Einsatz und ihr soziales Engagement. Nach dem offiziellen Teil blieb im Grazer Rathaus noch Zeit für persönliche Gespräche. Beim gemeinsamen Beisammensein konnten sich die Teilnehmer direkt austauschen und Kontakte pflegen.

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