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„Hilfe statt Ausgrenzung“: Stadt Graz hat neuen Suchtkoordinator
Im Rahmen des Arbeitskreises dankte Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer (KPÖ) dem bisherigen Suchtkoordinator Dr. Ulf Zeder für dessen langjähriges Wirken und seine wichtige Pionierarbeit.

„Hilfe statt Ausgrenzung“: Stadt Graz hat neuen Suchtkoordinator

Die Stadt Graz hat einen neuen Suchtkoordinator: Thomas Seruga übernimmt die Funktion von Ulf Zeder und soll künftig die fachliche Zusammenarbeit bei Suchtfragen begleiten.

von Anja Mandler
2 Minuten Lesezeit(296 Wörter)
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Die Stadt Graz stellt sich bei der fachlichen Arbeit rund um Suchtfragen neu auf: Thomas Seruga übernimmt die Funktion des Suchtkoordinators und folgt damit auf Ulf Zeder. Vorgestellt wurde der neue Ansprechpartner beim steiermarkweiten Arbeitskreis Sucht im Grazer Rathaus. Auf Einladung von Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer (KPÖ) kamen am Dienstag, dem 29. September, Vertreter verschiedener Einrichtungen aus Suchthilfe und Suchtprävention zusammen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und bestehende Hilfsangebote.

Thomas Seruga übernimmt neue Aufgabe

Thomas Seruga ist Psychotherapeut sowie psychiatrischer Gesundheits- und Krankenpfleger und arbeitet in der Grazer Gesundheitsdrehscheibe. Als neuer Suchtkoordinator übernimmt er künftig die fachliche Begleitung von Suchtfragen innerhalb des städtischen Gesundheitsamtes. Zudem soll Seruga als Ansprechpartner für Einrichtungen der Suchthilfe und Suchtprävention fungieren und damit die Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Stellen unterstützen. Beim Arbeitskreis wurden unter anderem aktuelle Warnungen vor besonders gefährlichen Substanzen thematisiert. Auch die derzeitigen Herausforderungen in der Suchtarbeit sowie Sportwetten und Spielsucht standen auf der Tagesordnung. Durch den regelmäßigen Austausch sollen problematische Entwicklungen möglichst früh erkannt und Maßnahmen zwischen den beteiligten Einrichtungen abgestimmt werden.

Hilfe statt Ausgrenzung

Für Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer gehören Unterstützung für Betroffene und Prävention unmittelbar zusammen. „Wer von einer Suchterkrankung betroffen ist, braucht Hilfe statt Ausgrenzung“, betont Krotzer. Gleichzeitig müsse es darum gehen, gesundheitliche Schäden zu verhindern und frühzeitig anzusetzen. „Gute Suchthilfe und Prävention dienen damit nicht nur den Betroffenen, sondern der gesamten Stadtgesellschaft“, so der Gesundheitsstadtrat weiter. Aus seiner Sicht brauche es dafür ein Zusammenspiel aus Gesundheitsversorgung, sozialer Unterstützung und Präventionsarbeit. Beim Treffen wurde auch der bisherige Suchtkoordinator Ulf Zeder verabschiedet. Krotzer dankte ihm für sein langjähriges Engagement und seine Pionierarbeit in diesem Bereich.

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