Kaltfront im Anmarsch: Karte zeigt, wo es in Kärnten schneit
In der Nacht auf Montag erreicht eine Kaltfront Kärnten und bringt neben Regen stellenweise auch Schnee. Auf einer Karte des Hydrographischen Dienstes ist zu sehen, wo voraussichtlich erste Flocken fallen.
Wie berichtet, zieht in der Nacht auf Montag eine markante Kaltfront über Kärnten und Osttirol. „Die Schneefallgrenze sinkt auf 1.000 bis 1.400 Meter Seehöhe; bei intensivem Niederschlag lokal eventuell auch noch etwas tiefer“, heißt es vonseiten der Meteorologen der Geosphere Austria.
Bis zu 30 Zentimeter Schnee in Kärnten
Vor allem in Oberkärnten rechnen die Experten mit einem Absinken der Schneefallgrenze bis in mittlere Lagen. Im Nordwesten und im Südwesten Kärntens sind gebietsweise bis zu 30 Zentimeter Schnee möglich – lokal sogar mehr. Das geht aus Daten des Hydrographischen Dienstes Kärnten hervor. Auf einer Karte zeigen sie zudem, wo voraussichtlich Flocken fallen werden.
Kurzfristiger Anstieg der Lawinengefahr
Mit dem Neuschnee und dem zunehmend stürmischem Wind steigt in Oberkärnten übrigens auch die Lawinengefahr an. In Kammlagen, Rinnen und Mulden könnten teils störanfällige Triebschnee-Ansammlungen entstehen. „Sie können von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden oder spontan abgleiten“, warnen die Fachleute. Auch nach dem Abklingen der Niederschläge sei Vorsicht geboten. „Mit dem Anstieg der Temperaturen und der Sonneneinstrahlung nimmt die Auslösebereitschaft von feuchten Lockerschneelawinen zu.“
Tipps für Wintersportler:
- Gründliche Tourenplanung: Die Lawinengefahr sollte vor Ort besonders gründlich überprüft werden und die entsprechenden Standardmaßnahmen im alpinen Gelände eingehalten werden.
- Notfallausrüstung: Die winterlichen Verhältnisse bereits bei der Tourenplanung entsprechend berücksichtigen und nicht auf das zusätzliche Mitführen von Lawinenverschütteten-Suchgerät (LVS-Gerät), Sonde und Schaufel vergessen.
- Gletscherspalten: Bei Unternehmungen auf Gletschern sollte eine erhöhte Spaltensturzgefahr beachtet werden, da die Gletscherspalten von Neu- und Triebschnee überdeckt werden und damit nicht erkennbar sind.