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Ein Bild auf 5min.at zeigt Touristiker Hubert Jesse mit einem Fahrrad.
Hubert Jesse, ein Touristiker aus Seelach in Südkärnten, spricht sich gegen die geplante Aufenthaltsabgabe aus.

Neue Idee für den Tourismus: Parkgebühr statt Kurtaxe

Die von Tourismusreferent Sebastian Schuschnig geplante exorbitante Erhöhung der Kurtaxe sorgt weiterhin für Aufregung. Künftig sollen Gäste ja 4,50 Euro statt 2,70 Euro pro Nacht und Nase zahlen. Jetzt gibt es eine neue Idee.

von Fritz Kimeswenger Das Foto auf www.5min.at zeigt Mag. Fritz Kimeswenger aus dem Politik Ressort.
2 Minuten Lesezeit(337 Wörter)
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„Das ist doch Abzocke, das können wir keinem Gast erklären“, gab es schon bisher laute Stimmen gegen diese Erhöhung. Das würde dann zwar nicht mehr Kurtaxe, sondern Aufenthaltsabgabe heißen, zu zahlen hätte es der Gast aber trotzdem – unabhängig davon, wie es heißt. Nun gibt es aber eine neue Idee, wie das vom Tourismus benötigte Geld für die Infrastruktur lukriert werden könnte.

Parkgebühr statt Kurtaxe

Hubert Jesse, ein Touristiker aus Seelach in Südkärnten, schlägt im 5-Minuten-Gespräch vor, dass die Kurtaxe in der Höhe von 2,70 Euro indexiert gleich bleiben sollte, dafür aber eine Parkgebühr von 5 Euro pro Nacht und Auto des Gastes eingeführt werden soll. Jesse: „Es ist doch international völlig üblich, dass man für sein Auto etwas zahlen muss, wenn man es auf dem Hotelgelände abstellt. Nur bei uns in Kärnten ist das derzeit noch ganz selten der Fall.“ Dadurch, dass der Gast es von anderen Aufenthalten gewöhnt sei, wäre, so Jesse, auch die Akzeptanz für diese Zahlung durchaus gegeben.

Zeichen für die Nachhaltigkeit

Außerdem gebe es einen Anreiz, eventuell mit den Öffis anzureisen und dadurch die Umwelt zu schonen. Jesse weiter: „Auch muss man anmerken, dass in Seenähe ein Parkplatz dem Grundstückeigner circa 6.000 Euro kostet plus jährliche Grundsteuer. Die Orts- und Nächtigungstaxe würde dann gleich bleiben. Auch kann so die Ausweitung auf abgabepflichtige Personen schon ab 15 Jahren (statt 18), die auf große Kritik stößt, abgefedert werden.“ Der Südkärntner Touristiker hat seinen Vorschlag auch schon beim Land eingereicht, denn er ist überzeugt: „Damit setzt man auch ein Zeichen für die Nachhaltigkeit für ganz Kärnten und macht die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln attraktiver. Auch der Nutzen für das Klimaticket würde somit steigen und es käme mit dem Geld mehr Kassa für die Tourismusreform zustande.“

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