
Plöckenpass: Kärntner und Tiroler FPÖ diskutieren gemeinsame Linie
Der Plöckenpass ist wieder gesperrt – und die Geduld im Gailtal ist am Ende. Jetzt wollen die Kärntner und Tiroler Freiheitlichen gemeinsam über Lösungen diskutieren.
Der Plöckenpass als wichtiger Grenzübergang zwischen Österreich und Italien sorgt immer wieder für Aufregung. Nachdem die Verbindungsstraße zwischen Kötschach-Mauthen und dem italienischen Paluzza in Friaul nach einem Felssturz im Jahre 2023 fast eineinhalb Jahre gesperrt war, kam von italienischer Seite Ende September 2025 erneut die Hiobsbotschaft: Aufgrund von Bauarbeiten ist der Plöckenpass bis Ende des Jahres erneut komplett gesperrt und zwar für alle Verkehrsteilnehmer.
Bundesländerübergreifende Diskussion
Die FPÖ will in puncto Plöckenpass endlich langfristige Lösungen sehen. Aus diesem ´Grund treffen sich am 8. November Delegierte der Kärntner und Tiroler Freiheitlichen in Kötschach, um „eine gemeinsame Linie zu dem wichtigen Thema Plöckenpass“ zu finden, wie Barbara Plunger, Bezirksobfrau der FPÖ Hermagor, im 5-Minuten-Interview erklärte. „Wir wollen wieder eine sichere Verkehrsverbindung für den ländlichen Raum, nicht nur für Urlauber, sondern auch für die heimische Wirtschaft“, so die Politikerin. Wichtig ist ihr, dass hier endlich bundesländerübergreifend diskutiert werde. „Wir brauchen diese Infrastruktur“, betont sie.

Breites Freiheitlichen-Aufgebot aus Kärnten und Tirol
An dem internen Treffen teilnehmen werden laut Auskunft von Plunger von Kärntner Seite unter anderem die freiheitlichen Landtagsabgeordneten Josef Krammer, Markus di Bernardo sowie Josef Ofner, der das Treffen moderieren und leiten wird. Auch die EU-Abgeordnete Elisabeth Dieringer-Granza wird teilnehmen. Von Tiroler Seite werden Nationalrat Christofer Ranzmaier, Landtagsabgeordneter Alexander Gamper und Rene Reiter erwartet.
