
Nach Abschiebung aus der Türkei: Kärntnerin rudert zu WM-Silber
Das Kärntner Ruderass Magdalena Lobnig bewies wieder einmal ihr Können. Trotz widrigster Bedingungen (sie musste die Türkei zunächst wegen eines falschen Visums verlassen) ruderte sie heute zu WM-Silber.
Trotz großer Scherereien bei der Einreise – die Kärntnerin wurde wegen eines falschen Visums aus der Türkei abgeschoben – ließ sich Kärntens Ruderass Magdalena Lobnig nicht beirren und errang den beeindruckenden zweiten Platz bei den Weltmeisterschaften im Küstenrudern in der Türkei im olympischen Beach-Sprint-Bewerb. Die Titelverteidigerin musste sich im Finale der Neuseeländerin Emma Twigg geschlagen geben.
„Die Erfolgsmeldungen nehmen kein Ende“
Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Landessportdirektor Arno Arthofer gratulieren der Athletin herzlich. Lobnig habe trotz der Reisepassprobleme im Vorfeld einmal mehr Nervenstärke bewiesen. „Die Erfolgsmeldungen nehmen kein Ende. Vor drei Wochen wurde sie im Beach-Sprint Europameisterin im Einer, jetzt steht sie ein weiteres Mal im internationalen Rampenlicht“, so Kaiser und Arthofer unisono. Mit harter Arbeit und beeindruckender Konstanz zeige Lobnig, was im österreichischen Rudersport möglich ist.
