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/ ©Montage: 5 Minuten & Canva
Eine Bildmontage auf 5min.at zeigt links eine Abbildung der Müllabfuhr und rechts einen Streifenwagen der Polizei.
25.000 Euro Schaden: Saubermacher-Geschäftsführer Horst Niederbichler kündigte 2024 nach dem Betrugsverdacht Verbesserungen beim Kontrollsystem an. Nun kommt es zum Prozess gegen sieben Personen.

Saubermacher Fall landet am Mittwoch vor Gericht: 25.000 Euro Schaden

Die „Villacher Saubermacher GmbH und Co KG“, die in Villach die städtische und gewerbliche Abfallwirtschaft verantwortet, war letztes Jahr Schauplatz polizeilicher Ermittlungen. Nun wird der Fall vor Gericht verhandelt.

von Yvonne Schmid-Berger
1 Minute Lesezeit(229 Wörter)

Wie aus dem Verhandlungsspiegel des Landesgericht Klagenfurt hervorgeht, müssen sich nun sieben Personen wegen schweren Betrug und schwerem gewerbsmäßigen Betrug verantworten.

Zeitraum erstreckt sich auf über 1,5 Jahre

„Sieben Erwachsenen wird zur Last gelegt, im bewussten und gewollten Zusammenwirken als unmittelbare Täter im Zeitraum von August 2022 bis März 2024“ einen Gesamtschaden von 25.000 Euro verursacht zu haben. Die Rede ist vom „absichtlichen Täuschen“ und die „wahrheitswidrige Vorspiegelung“, denn die betroffen Firma habe teilweise keine Müllfuhren beziehungsweise im geringen Ausmaß durchgeführt. Die Folge: Es wurden zu geringe Rechnungsbeträge über das Unternehmenskonto verrechnet. Der Gesamtschaden wird mit rund 25.000 Euro beziffert.

Fall zog in Villach immer weitere Kreise

2024 gerieten zwei Mitarbeiterinnen des Villacher Entsorgungsunternehmen Saubermacher ins Visier der Polizei. Sie wurden verdächtigt, in die eigene Tasche gearbeitet zu haben. Involviert soll auch ein Villacher Entrümpelungsunternehmen sein. „Um sich die Kosten für die Entsorgung zu ersparen, wurden die Mitarbeiterinnen des Entsorgungsunternehmens über Jahre bestochen“, so der Verdacht. Die Mitarbeiter wurden damals entlassen und stehen nun mit fünf weiteren Personen vor Gericht. Für alle Beteiligten gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Sie verantworten sich am kommenden Mittwoch, 19. November vor Richterin Sabine Götz. Dem Verfahren wegen mutmaßlichen Betrugs wird sich die Firma Saubermacher jedenfalls anschließen, kündigte Geschäftsführer Horst Niederbichler bereits 2024 an.




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