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Bild auf 5min.at zeigt eine Straße bei Nebel.
Im Vorjahr wurden insgesamt 36 Menschen bei Nebelunfällen in Kärnten verletzt, zwei davon verunglückten tödlich.

Zwei Todesopfer: Nebel-Unfälle forderten insgesamt 36 Verletzte

Derzeit vergeht kaum ein Tag ohne Nebel. Eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt, dass im Vorjahr bei Verkehrsunfällen bei Nebel in Kärnten 36 Menschen verletzt wurden, zwei davon tödlich.

von Marlene Dorfer Das Foto auf www.5min.at zeigt Marlene Dorfer aus der Kärnten Redaktion.
2 Minuten Lesezeit(309 Wörter)
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Beide Todesopfer und 88 Prozent der Verletzten waren Autoinsassen. Zudem wurden jeweils eine Person mit Motorrad, Moped und Fahrrad sowie ein Fußgänger bei Nebelunfällen verletzt. Mehr als die Hälfte der Nebelunfälle passierten im Vorjahr im November und im Dezember. Die Mobilitätsorganisation VCÖ erinnert daran, dass das Tempo bei Nebel sehr stark zu reduzieren und der Sicherheitsabstand zu vergrößern ist.

„Auch bei Nebel ist auf Sicht zu fahren“

Österreichweit kamen bei Nebelunfällen zehn Menschen ums Leben, 578 wurden verletzt. „Auch bei Nebel ist auf Sicht zu fahren, und wenn die Sicht sehr schlecht ist, dann heißt das sehr langsam zu fahren“, betont VCÖ-Expertin Katharina Jaschinsky. Zum vorausfahrenden Fahrzeug einen großen Sicherheitsabstand einhalten, das Abblendlicht sowie Nebelscheinwerfer und Nebelschlussleuchten einschalten. Auf keinen Fall das Fernlicht verwenden, es reflektiert im Nebel und kann zur Selbstblendung führen.

2025: Seit Jahresbeginn 33 Menschen ums Leben gekommen

Insgesamt sind heuer in Kärnten seit Jahresanfang bereits 33 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen, um acht mehr als zur gleichen Zeit des Vorjahres, informiert der VCÖ. Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit ist erhöhte Aufmerksamkeit wichtig. Im Vorjahr verunglückten in Kärnten 177 Menschen, drei davon tödlich, 16 wurden schwer verletzt. 71 Prozent der Unfallopfer waren Autoinsassen. „Auch bei Dunkelheit und Dämmerung ist auf Sicht zu fahren und das heißt, langsamer als bei guten Sichtverhältnissen. Tempolimits sind keine Mindestgeschwindigkeit, sondern eine Höchstgrenze“, ruft VCÖ-Expertin Katharina Jaschinsky in Erinnerung.

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Niedrigere Tempolimits erhöhen Verkehrssicherheit

Mit niedrigeren Tempolimits insbesondere auf den besonders gefährlichen Freilandstraßen und verstärkten Kontrollen, kann die Verkehrssicherheit erhöht werden. Auch präventive Maßnahmen, wie mehr öffentliche Verkehrsverbindungen verringern die Zahl der Verkehrsunfälle, betont der VCÖ. Das Unfallrisiko im Öffentlichen Verkehr ist um ein Vielfaches niedriger als mit dem Auto.

Die Mobilitätsorganisation VCÖ

Der „VCÖ – Mobilität mit Zukunft“ ist eine auf Mobilität und Transport spezialisierte, gemeinwohlorientierte Organisation. Ziel des VCÖ ist ein ökologisch verträgliches, ökonomisch effizientes und sozial gerechtes Verkehrssystem. Die Sichtweise des VCÖ ist global orientiert, themenübergreifend und berücksichtigt die Interessen zukünftiger Generationen. Der VCÖ wurde im Jahr 1988 gegründet.

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