Suchtmedizinischer Lehrgang in Kärnten: Fachkräfte wurden ausgezeichnet
Absolventinnen und Absolventen des suchtmedizinischen Lehrgangs in Kärnten haben erfolgreich ihre Zertifikate erhalten. Die Weiterbildung vermittelt praxisnahes Wissen in Prävention, Diagnostik und Substitutionsbehandlung.
Mit einer feierlichen Zertifikatsverleihung in der Klagenfurter Drogenambulanz ist der suchtmedizinische Lehrgang für (Amts-)Ärztinnen und Ärzte sowie Mitarbeitende im Suchthilfebereich erfolgreich abgeschlossen worden. Der Lehrgang wurde gemeinsam vom Sanitätswesen und der Suchtkoordination des Landes Kärnten organisiert. Insgesamt nahmen 22 Personen an der umfangreichen Weiterbildung teil, die von Jänner bis November sieben Module umfasste. Die Inhalte reichten von rechtlichen Rahmenbedingungen über die Kommunikation mit suchtmittelabhängigen Menschen bis hin zur Arbeit mit speziellen Zielgruppen, wie drogenabhängigen Müttern, Jugendlichen oder älteren Suchtkranken. Sowohl theoretische als auch praktische Aspekte wurden behandelt.
Vertiefte Expertise ist entscheidend
Gesundheitslandesrätin Beate Prettner überreichte die Zertifikate und würdigte das Engagement der Absolventinnen und Absolventen: „Dieser Lehrgang stärkt jene Menschen, die täglich Verantwortung im Umgang mit sichtmittelgefährdeten und suchtkranken Personen tragen. Ihre vertiefte Expertise ist entscheidend, um Betroffene kompetent zu begleiten und frühzeitig zu intervenieren. Gerade im Bereich Jugend und Prävention sind qualifizierte Fachkräfte unverzichtbar.“ Sie dankte allen Teilnehmenden für ihren Einsatz für das Suchthilfesystem in Kärnten. In den Modulen erhielten die Teilnehmenden zudem praxisnahe Einblicke von renommierten Expertinnen und Experten zu Themen wie Prävention, Diagnostik, Krisenintervention und Substitutionsbehandlung.