Weihnachten 2025: Kärntner Christbäume liegen klar im Trend
Kurze Transportwege, regionale Wertschöpfung, vielfach längere Haltbarkeit und der persönliche Kontakt zu den Produzenten machen Kärntner Christbäume zur ersten Wahl. Voll im Trend: Bäume in der Kultur selbst zu schneiden.
Was wäre Weihnachten ohne einen prächtig geschmückten Christbaum? Auch heuer sehnen sich die Menschen nach dem Zusammensein im Kreis ihrer Liebsten – Mittelpunkt und Blickfang in den heimischen Wohnzimmern ist dabei fast immer der Christbaum. Bei dessen Auswahl zu einem Baum von heimischen Christbaumbauern zu greifen, ist aus mehreren Gründen eine gute Entscheidung.
Nordmanntanne liegt im Trend
In über 150.000 Kärntner Haushalten wird auch 2025 wieder ein echter Christbaum stehen. „Der Trend dabei geht auch heuer in Richtung Nordmanntanne“, erklärt Gerhard Plesnik, Obmann der ARGE der Kärntner Christbaumbauern. Dieser gehören 20 aktive Mitglieder mit einer Anbaufläche von ungefähr 80 Hektar an. Deren Bäume sind leicht an der rot-weiß-roten Banderole mit dem blau-weißen Logo (“Ein Baum aus der Heimat“) zu erkennen. Insgesamt beträgt die Fläche der Christbaumkulturen in Kärnten zirka 110 Hektar. Der Marktanteil der Kärntner Christbäume beträgt derzeit erst ein gutes Drittel.
Viele Bäume kommen noch immer aus dem Ausland
LK-Präsident Huber: „Noch immer kommen 2 von 3 Christbäumen in Kärnten aus dem Ausland. Eigentlich unvorstellbar und auch nicht notwendig. Denn die heimischen Christbäume haben viele Vorteile.“ Huber kritisiert in dem Zusammenhang auch die Schleuderaktionen mit ausländischen Christbäumen durch heimische Handelsketten, die den Kärntner Christbaumbauern das Leben schwermachen.
Gute Gründe für heimische Bäume
Präsident Huber hält diesen Schleuderaktionen die Vorzüge heimischer Christbäume entgegen: „Heimische Christbaumbauern schneiden nach den Mondphasen, die Bäume halten im Normalfall länger die Nadeln, sodass man länger Freude am Christbaum hat. Dazu kommt, dass bei heimischen Bäumen die Wertschöpfung im Land bleibt und hier Arbeitsplätze sichert.“ Ein weiterer wichtiger Aspekt, der für Christbäume aus der Region spricht, ist die Klimabilanz. Huber streicht die Unterschiede hervor: „Ein Kärntner Christbaum legt im Durchschnitt 20 Kilometer von der Christbaumkultur bis zum Verkaufsplatz zurück. Importbäume, die zum Teil aus Norddeutschland oder Skandinavien stammen, haben hingegen vielfach mehr als 1000 Kilometer zurückgelegt, bevor sie in Kärnten ankommen.“ Auch der persönliche Kontakt zum Produzenten spreche für den Kauf bei heimischen Christbaumbauern, betont Huber.
Im Trend: Bäume selber schneiden
Verkaufsort und Standort des Baumes fallen in jenen Christbaumkulturen zusammen, in denen man die Bäume selbst aussuchen oder auch selbst schneiden kann. Den Baum selbst zu schneiden, liegt ganz klar im Trend. Egal, für welche Baumart und -größe man sich entscheidet, LK-Präsident Huber appelliert, bei den Christbäumen – ebenso wie bei den Lebensmitteln – auf die Herkunft zu achten: „Heimische Christbäume sind nicht nur schön anzusehen, sondern geben auch ein gutes Gefühl, machen also doppelt Freude.“