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/ © LPD Kärnten/Bauer
Das Bild zeigt Politiker der Landesregierung.
Kärnten und Friaul-Julisch Venetien starten eine strategische Kooperation, um den grenzüberschreitenden Nahverkehr zu verbessern.

Kärnten und Friaul stärken den grenzüberschreitenden Nahverkehr

Kärnten und Friaul-Julisch Venetien machen den Weg frei für besseren grenzüberschreitenden Nahverkehr – mehr Komfort für Pendler, Touristen und umweltfreundliche Mobilität.

von Nico Deutscher Das Bild zeigt das Profilbild von 5 Minuten-Redakteur Nico Deutscher.
2 Minuten Lesezeit(266 Wörter)
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Kärnten und Friaul-Julisch Venetien setzen einen neuen Meilenstein für bessere Mobilität im Alpen-Adria-Raum. Im Rahmen der Vollversammlung der Euregio Senza Confini haben Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser und Friauls Landesrätin Barbara Zilli eine strategische Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die den öffentlichen Verkehr zwischen Kärnten, Friaul und dem Veneto deutlich verbessern soll.

Grundlage für bessere Voraussetzungen

„Mobilität und die damit verbundene Bewegungsfreiheit darf an Landesgrenzen nicht enden“, betonte Kaiser. Die Vereinbarung schaffe Grundlagen für bessere Voraussetzungen „für Pendlerinnen und Pendler, für Freizeit- und Alltagsmobilität, für den Tourismus und für den Klimaschutz“. Eine gemeinsame Expertengruppe wird nun bis März 2026 konkrete Testmaßnahmen ausarbeiten, die sich – wie Kaiser hervorhob – „klar an den Bedürfnissen der Bevölkerung orientieren“. Dabei geht es um attraktivere und verlässlichere Verbindungen für Pendlerinnen und Pendler, neue oder verbesserte Bus- und Bahnangebote im Alltag und in der Freizeit, Möglichkeiten der Fahrradmitnahme, harmonisierte Tarife, integrierte Fahrgastinformationen sowie um Lösungen für Barrierefreiheit und nachhaltige Mobilität im gesamten Grenzraum.

Gemeinsamen Lebensraum aufwerten

Die Bevölkerung wünsche sich „einfache, umweltfreundliche und gut nutzbare Verbindungen – genau das soll geliefert werden“, so Kaiser. Gleichzeitig werde die Initiative eine „wirtschaftliche, soziale und ökologische Aufwertung des gesamten Grenzraumes“ bewirken. Die auf fünf Jahre angelegte Vereinbarung schafft einen verbindlichen Rahmen für Planung, Testbetrieb und spätere Umsetzung neuer Angebote. Kaiser unterstrich abschließend, dass das entstehende Mobilitätsnetz sowohl Einwohnern als auch Pendlern und Touristen Vorteile bringen werde und „unseren gemeinsamen Lebensraum aufwerten“.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 04.12.2025 um 15:38 Uhr aktualisiert
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