Messer-Attacke im Mölltal: Opfer (21) überlebte nur knapp
Wegen versuchten Mordes muss sich am kommenden Mittwoch ein Kärntner (21) vor einem Geschworenengericht am Landesgericht Klagenfurt verantworten. Er soll im Sommer einen Gleichaltrigen brutal niedergestochen haben.
Die Schilderungen im aktuellen Verhandlungsspiegel des Landesgerichts Klagenfurt gleichen dem Buch eines Horrorautors. Dem 21-jährigen Angeklagten wird nämlich vorgeworfen, „einen Mann bewusst gewollt zu töten versucht zu haben„. Wie berichtet, soll er ihn im Sommer am Rande einer Veranstaltung im Mölltal mit einem Messer schwer verletzt haben. Mehr dazu unter: Messerstiche im Mölltal: Kärntner (21) festgenommen.
Opfer überlebt nur knapp
Tatsächlich spielten sich dort in der Nacht auf den 6. Juli 2025 dramatische Szenen ab. Dem Kärntner – für ihn gilt natürlich die Unschuldsvermutung – wird zur Last gelegt, sein Opfer mit einem Steakmesser attackiert zu haben. Dieses wies eine Klingenlänge von zehn Zentimetern (!) auf. Mehrmals soll er damit auf den Kopf des Gleichaltrigen eingestochen haben. Dabei erlitt dieser lebensgefährliche Verletzungen. Darunter laut Verhandlungsspiegel die „vollständige Durchtrennung des Unterkieferastes samt Gesichtsnerven„. Weiters heißt es: „Durch die Wucht des Angriffs soll sowohl die Klinge verbogen, als auch der Messergriff abgetrennt worden sein. Ohne sofortige medizinische Versorgung hätte durch den starken Blutverlust der Tod des Opfers eintreten können.“
Wegen Mordversuchs vor Gericht
Darum muss sich der 21-Jährige am kommenden Mittwoch, dem 14. Jänner 2025, wegen versuchten Mordes vor einem Geschworenengericht verantworten. Den Vorsitz übernimmt Richterin Sabine Götz.