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/ ©Montage: Canva
Eine Bildmontage auf 5min.at zeigt zwei Personen, die sich an den Händen halten sowie Euroscheine.
Das Land Kärnten fördert seit 2022 die Unterstützung für Menschen mit psychischen Erkrankungen an.

Hohe Nachfrage: Kärnten stockt Hilfe für psychisch Erkrankte auf

Nachfrage steigt: Um Menschen mit psychischen Erkrankungen zu unterstützen, stockt das Land Kärnten das geförderte Leistungskontingent für persönliche Assistenz von 6.000 auf 9.000 Stunden auf.

von Tanja Janschitz Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
1 Minute Lesezeit(214 Wörter)
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Seit dem Jahr 2022 fördert das Land Kärnten „Persönliche Assistenz für Menschen mit psychischen Erkrankungen“ über die gemeinnützige Organisation „BMKz Assistenz“. Hierbei geht es vor allem um niederschwellige Unterstützung im Alltag, zum Beispiel im Haushalt, bei Behördenwegen oder bei Arztterminen

Nachfrage steigt

Für das Jahr 2025 betrug das durch das Land Kärnten geförderte Leistungskontingent 6.000 Stunden – und dieses war bereits im Spätsommer aufgebraucht. Für 43 Personen wurde die persönliche Assistenz 2025 bewilligt – 2024 wurde sie von 19 Klienten in Anspruch genommen. „Aufgrund des steigenden Bedarfs stocken wir die Leistungsstunden in diesem Jahr auf 9.000 auf – also um 50 Prozent“, informiert Gesundheitslandesrätin Beate Prettner (SPÖ). Dies wurde in der aktuellen Regierungssitzung beschlossen.

Ein Bild auf 5min.at zeigt Landesrätin Beate Prettner.
©Büro Beate Prettner
Am Foto: Gesundheitslandesrätin Beate Prettner

Stationäre (Wieder-)Aufnahmen reduzieren

Damit geht auch eine Ausweitung der Vollzeit-Arbeitskräfte von 4,75 auf 6,16 einher. Die Kosten steigen damit 2026 um 105.000 Euro. Prettner argumentiert: „Wenn Menschen mit psychischen Erkrankungen niederschwellig unterstützt werden, können Krisen abgefedert, stationäre Aufenthalte vermieden und Wiederaufnahmen deutlich reduziert werden. Genau hier setzt unser Projekt an: Es stabilisiert, entlastet und gibt Sicherheit im täglichen Leben. Das ist nicht nur menschlich geboten, sondern auch gesundheitspolitisch sinnvoll, weil wir damit langfristig das Versorgungssystem entlasten und den Betroffenen ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen.“

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