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/ ©Verein Geben für Leben
Das Bild auf 5min.at zeigt Oberst Stefan Lekas (StvMilKdt), Maximilian Reinisch, Julia Neugebauer (GfL) und Mario Wulz (Sanitätswesen).
Der Kärntner Maximilian wurde mit seiner Knochenmarksspende zum Lebensretter für eine Jugendliche aus den USA.

Heldentat mit 19: Kärntner wurde zum Lebensretter für junges Mädchen

Kurz vor dem Weihnachtsfest kam es zu einem echten Wunder. Der Wolfsberger Maximilian sorgte mit seiner Knochenmarkspende dafür, dass eine Jugendliche aus den USA wieder neue Hoffnung auf Leben hat.

von Marlene Dorfer Das Foto auf www.5min.at zeigt Marlene Dorfer aus der Kärnten Redaktion.
2 Minuten Lesezeit(334 Wörter)

Maximilian (19) traf im Feber 2025 eine Entscheidung, die Leben veränderte – vor allem jenes einer jungen Patientin in den USA. Nach einem bewegenden Infovortrag im Rahmen der Typisierungsaktion des Militärkommandos Kärnten entschloss er sich spontan zur Registrierung als potenzieller Stammzellspender bei Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich.

Der Anruf, der alles veränderte

Nur wenige Monate später kam der alles verändernde Anruf: Seine Gewebemerkmale passten perfekt zu einer Jugendlichen, die dringend auf eine lebensrettende Stammzellspende wartete. Für Maximilian stand sofort fest: Er will helfen. Und er half – mit einer besonders bemerkenswerten Form der Spende. In nur rund zehn Prozent der Fälle erfolgt die Stammzellspende über eine Knochenmarkentnahme unter Vollnarkose – ein aufwendigerer Eingriff, der eine kurze stationäre Aufnahme im Krankenhaus erfordert.

„Wenn ich helfen kann, helfe ich“

Für Maximilian kein Hinderungsgrund, sondern eine Selbstverständlichkeit: „Eine Knochenmarkspende ist mit einem Krankenhausaufenthalt verbunden und einer Vollnarkose, aber für mich war klar: Wenn ich helfen kann, helfe ich. Auch wenn ich kurz davor etwas Angst hatte, wollte ich helfen. Nach der Knochenmarkspende ging es mir gut und ich hatte keinerlei Schmerzen.“ Maximilians selbstloser Einsatz ist ein bewegendes Beispiel dafür, wie viel Mitgefühl, Stärke und Entschlossenheit in einer einzelnen Entscheidung stecken können, heißt es vom Verein. Für die junge Frau in Amerika könnte seine Spende das schönste Weihnachtswunder ihres Lebens bedeuten – die Chance auf ein gesundes, langes Leben.

Oberst Stefan Lekas (StvMilKdt), Maximilian Reinisch, Julia Neugebauer (GfL) und Mario Wulz (Sanitätswesen).
©Verein Geben für Leben
Am Foto: Oberst Stefan Lekas (StvMilKdt), Maximilian Reinisch, Julia Neugebauer (GfL) und Mario Wulz (Sanitätswesen) – von links.

So kannst auch du zum Lebensretter werden

Wenn auch du zum Lebensretter werden willst, geht das ganz leicht. Der Verein „Geben für Leben“ führt regelmäßig Typisierungsaktionen durch, außerdem kann man sich ein solches Set auch nach Hause kommen lassen und den einfachen und kurzen Vorgang selbst durchführen. Dazu muss man nur gesund und zwischen 16 und 45 Jahre alt sein. Wie das geht und wann Typisierungsaktionen sind, findet ihr hier online auf der „Geben für Leben“-Homepage.

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