Süße Ehrung: Kärntens beste Marmeladen wurden prämiert
Beim Kärntner Obstbautag wurden 54 handwerklich hergestellte Marmeladen und Spezialitäten aus bäuerlicher Produktion ausgezeichnet. Eine Fachjury bestätigte das hohe Qualitätsniveau der eingereichten Produkte.
Im Rahmen des Kärntner Obstbautages am 31. Jänner wurden die besten Marmeladen des Landes prämiert. Die Auszeichnung, organisiert von der Landwirtschaftskammer Kärnten, dem Landesverband bäuerlicher Direktvermarkter und dem Landesobstbauverband, fand bereits zum sechsten Mal statt und unterstrich erneut die hohe Qualität bäuerlicher Produkte aus Kärnten.
54 Produkte, vier Kategorien
Insgesamt wurden 54 handwerklich hergestellte Produkte in vier Kategorien ausgezeichnet: „Reinsortige Marmeladen“, „Mischmarmeladen“, „Gelees“ sowie „Spezialitäten-Raritäten“. Die eingereichten Erzeugnisse reichten von klassischen Fruchtaufstrichen bis zu innovativen Chutneys. Teilgenommen haben Hobbyköche, bäuerliche Direktvermarkter sowie landwirtschaftliche Fachschulen. Die Bewertung erfolgte anonym durch eine unabhängige Jury nach international anerkannten Kriterien wie Textur, Fruchtcharakter, Geruch, Geschmack und Harmonie. Den Juryvorsitz hatte Siegfried Quendler, Leiter des Obst- und Weinbauzentrums der Landwirtschaftskammer Kärnten, inne. Das Ergebnis bestätigte ein insgesamt sehr hohes Qualitätsniveau.
Herausfordernde Zeit für Obstbauern
Ein wesentlicher Faktor für die Qualität ist die Frische und Reife der verwendeten Früchte, die in der bäuerlichen Direktvermarktung meist vom eigenen Betrieb stammen. Trotz zunehmender Herausforderungen im Obstbau durch klimatische Veränderungen zeigten viele Betriebe eine bemerkenswerte Beständigkeit. Zu den mehrfach ausgezeichneten Produzenten zählt etwa der Biohof Paulitsch aus St. Stefan im Lavanttal, der bereits seit der ersten Prämierung 2012 erfolgreich vertreten ist.