Schneefallgrenze sinkt: Wetterdienste warnen vor „kräftigem Schneefall“
Während in tiefen Tallagen der Niederschlag in Oberkärnten und in Osttirol aktuell noch in Form von Regen fällt, dürfte sich das in den kommenden Stunden ändern. Wir haben hier alle Infos für euch.
Nachdem am Dienstag bereits in gelb gewarnt wurde, hat die „GeoSphere Austria“ die Schneewarnung mittlerweile für Teile der Kärntner Bezirke Hermagor und Spittal an der Drau auf orange hochgeschraubt. Vor „kräftigen Schneefällen“ und „ergiebigen Neuschneemengen“ warnen auch die Experten der „österreichischen Unwetterzentrale„, die in ähnlichen Bereichen die Karte rot eingefärbt und damit die zweithöchste Warnstufe ausgerufen haben.
Wo die stärksten Schneefälle stattfinden und wie viel kommen soll
Demnach würde kräftiger Schneefall vor allem am Nachmittag in Osttirol und Oberkärnten einsetzen. Besonders betroffen davon wird das Obere Drautal und das Gailtal sein, erklären die Meteorologen auf Facebook. Gleichzeitig heißt es seitens der „GeoSphere Austria“, dass tagsüber in Lagen unterhalb von 900 Metern vorübergehend auch noch Schneeregen fallen könnte, später am Tag würde sich der Niederschlag aber intensivieren „und vor allem am Mittwochabend und in der Nacht auf Donnerstag kann es sehr intensiv schneien“. In den orange bewarnten Gebieten rechnet man bis Donnerstagfrüh mit 20 bis 40 Zentimetern, in höheren Lagen auch um die 50 Zentimeter Neuschnee.
In großen Teilen Kärntens fünf bis 20 Zentimeter Neuschnee
Für große weitere Teile Kärntens und den Süden Osttirols wird immerhin noch in gelb gewarnt. Dort liegt die Schneefallgrenze von West nach Ost tagsüber meist noch zwischen 600 und 1.200 Metern. Mit der Niederschlagsintensivierung sinkt sie später am Tag dann aber bis in die meisten Täler ab. „Vor allem in der Nacht kann es kräftig schneien. Fünf bis 20 Zentimeter Neuschnee sind zu erwarten, in höheren Lagen auch um 30 Zentimeter“, so die Experten der „GeoSphere Austria“.
Villach rüstet sich für bevorstehende Schneefälle
Währenddessen rüstet sich auch die Stadt Villach, die in der gelben Warnzone sowohl von „GeoSphere“ als auch der „österreichischen Unwetterzentrale“ liegt, für die bevorstehenden Schneefälle. Dazu wird etwa die Alpenstraße auf den Dobratsch gesperrt, außerdem stehen die Schneeräumteams in Alarmbereitschaft. Alles dazu auch hier: Straßensperre in Villach: Stadt rüstet sich für das Italientief.