Kräftiger Schneefall: Karte zeigt, wo jetzt wie viel fallen wird
In den kommenden Stunden wird vor allem Oberkärnten und Osttirol von einer teils zentimeterdicken Schneedecke bedeckt. Eine Karte zeigt nun, was uns genau erwartet.
Ein Italientief bringt jede Menge Schnee vor allem nach Oberkärnten und nach Osttirol. Sämtliche Wetterdienste – darunter die „GeoSphere Austria“ und die „österreichische Unwetterzentrale“ – haben Schneewarnungen ausgesprochen. Für Teile Oberkärntens gilt dabei sogar die zweithöchste Stufe, erwartet werden in höheren Lagen bis zu 50 Zentimeter Schnee. Mehr dazu hier: Schneefallgrenze sinkt: Wetterdienste warnen vor „kräftigem Schneefall“. Was uns nun aber genau erwartet, zeigt eine Karte in einem Facebook-Posting der „GeoSphere Austria“.
Wo jetzt wie viel Schnee fallen wird
Auf dieser karte ist zu sehen, dass es vor allem den äußersten Südwesten Kärnten besonders stark trifft. Dort ist eigentlich überall mit 25 Zentimetern und mehr Schnee zu rechnen. Generell dürfte es vor allem in Oberkärnten und rund um die Bezirke Hermagor und Spittal an der Drau, sowie in Osttirol wohl bis in die Täler herunter weiß werden. Ebenfalls einige Zentimeter Neuschnee dürfen die südlichen Lagen in Tirol, Teile Salzburgs und der Steiermark erwarten. Hier bewegen sich die Summen zumeist aber im Bereich um und unter der zehn Zentimeter. Lediglich im Süden Salzburgs könnte es auf den Bergen auch laut Karte bis zu 20 Zentimeter schneien. Die Karte gilt für Schneesummen bis 7 Uhr in der Früh, sie zeigt also, mit welchen Mengen wir am Donnerstag aufwachen werden.
Lawinengefahr steigt, Schneeketten teilweise notwendig
Dazu schreiben die Meteorologen, dass vor allem entlang der Karnischen Alpen und auf der italienischen Seite sich einige Zentimeter Neuschnee ausgehen. „Die Schneefallgrenze liegt auf Kärntner/Osttiroler Seite recht unterschiedlich zwischen 600 und 1.200 Metern, kann aber aufgrund der Intensität bis in tiefe Lagen vorstoßen“, so die Experten. Eine ordentliche Packung Neuschnee wird es in jedem Fall auf den Bergen geben, dementsprechend steigt auch die Lawinengefahr an. Gleichzeitig braucht man auf den ersten Straßen auch schon Schneeketten.