Ukraine-Vertriebene: Kärnten meldet stabile Zahlen
Die Zahl der Ukraine-Vertriebenen in Kärntens Grundversorgung hat sich zuletzt kaum verändert. Seit Jahresbeginn sind 30 neue Vertriebene angekommen.
Vergleicht man die Jänner-Monate zeigt sich ein Rückgang: 2023 kamen laut Auskunft des Landes rund 1.300 Ukrainer nach Kärnten, 2024 waren es etwa 1.000 und 2025 noch 870. Auf diesem Niveau lag man auch heuer, heißt es gegenüber der APA. Seit Jahresbeginn sind 30 neue Vertriebene angekommen, 25 davon sind in private Unterkünfte gezogen, fünf sind noch in Grundversorgungsquartieren.
Noch freie Kapazitäten
Rund zwei Drittel der Vertriebenen in der Grundversorgung leben in privaten Unterkünften. In Landesunterkünften gibt es noch freie Kapazitäten, allerdings keine großen Reserven. Neue Grundversorgungsunterkünfte, auch abseits Vertriebener, werden kaum angeboten. Man bemühe sich, vorhandene Standorte trotz Teuerung zu halten.. Wie viele Menschen aus der Ukraine ohne Bedarf an Grundversorgung im Land aufhältig sind, war den lokalen Behörden nicht bekannt. [APA / Red. 18.2.2026]