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/ ©Montage Canva/Privat
Das Bild auf 5min.at zeigt Martin Schuster.
Martin Schuster sammelt Spenden für ein behindertengerechtes Fahrzeug.

Seit 20 Jahren für andere da – jetzt braucht Kärntner Hilfe

Der Wolfsberger Martin Schuster unterstützt seit zwei Jahrzehnten Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen. Um sie weiterhin im Alltag begleiten zu können, benötigt er nun aber ein neues, barrierefreies Auto.

von Tanja Janschitz Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
2 Minuten Lesezeit(292 Wörter)

Manchmal kann die Unterstützung von Fremden das Leben verändern. Gerade Martin Schuster weiß das ganz genau. Der gebürtige Wolfsberger ist seit 20 Jahren Freizeitassistent für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen. Im Gespräch mit 5 Minuten erklärt er: „Ich hole meine Klienten in Behinderteneinrichtungen, von ihrem privaten zu Hause oder auch psychiatrischen Außenstellen ab und unterstütze sie dabei, in ihrer Freizeit die Dinge zu tun, die sie gerne möchten, aber alleine nicht schaffen.“ Seine Begleitung reicht vom gemeinsamen Kaffeetrinken bis zur Therapieunterstützung. „Auch bei Ausflügen, beim Einkaufen oder bei anderen Erledigungen, wie etwa Behördengängen, stehe ich gerne zur Seite.“

Elf Jahre altes Auto am Ende

Aktuell betreut Schuster zwölf Menschen. „Der häufigste Wunsch meiner Klienten ist es, am sogenannten ’normalen Leben‘ teilzuhaben“, so der Kärntner. Um dies zu ermöglichen, benötigt er ein behindertengerechtes Fahrzeug. „Mein jetziges Auto ist elf Jahre alt und bereits über 400.000 Kilometer gefahren. Es wird nicht mehr ewig halten.“ Um ein neues Model anschaffen zu können, hat er deshalb über die Crowdfunding-Plattform GoFundMe eine Spendenaktion ins Leben gerufen.

Spendenaktion für dringend nötiges Fahrzeug

„Jede Spende hilft dabei, Barrieren zu beseitigen und den Menschen, mit denen ich arbeite, mehr Freiheit, Würde und Lebensqualität zu ermöglichen“, betont der Freizeitassistent. Wichtig: Im Kofferraum sollte genug Platz für einen Rollstuhl, Pflegeartikel, Ersatzgewand sowie (manchmal) Koffer oder Einkaufstaschen sein. Von Vorteil wären außerdem Schiebetüren sowie Allradantrieb, da manche Einrichtungen am Berg sind. „Je nach gespendeter Summe werde ich mich um eine neues/gebrauchtes Fahrzeug umschauen. Ideal wären zwischen 30.000 und 50.000 Euro“, erläutert Schuster abschließend.

Hier geht es zu der Spendenaktion:

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