Kärntner FPÖ fordert Preisdeckel für Benzin und Diesel
Der Konflikt im Nahen Osten brachte auch Konsequenzen für Österreich. Die Sprit-Preise verzeichneten kürzlich einen nicht unerheblichen Anstieg. Die Kärntner FPÖ fordert nun einen Preisdeckel für Benzin und Diesel.
Aufgrund der Militär-Angriffe zwischen den USA, Israel und dem Iran kam es zu einem Preisanstieg bei Rohöl, was sich auch auf die Sprit-Preise in Österreich auswirkt. Schnell hat man die Teuerungen bemerkt. Darauf reagiert nun die FPÖ Kärnten und fordert im Rahmen einer Pressekonferenz einen Preisdeckel.
Konflikt im Iran als Hauptpreistreiber
Wie bereits gestern berichtet, sei der Hauptpreistreiber der Konflikt im Iran, denn derzeit ist die Hauptroute für den Welthandel – die Seestraße von Hormus – gesperrt bzw. für Öltanker nicht befahrbar. Am 1. März 2025 lagen laut ÖAMTC die Sprit-Preise österreichweit für Diesel bei 1,551 euro und für Super bei 1,493 Euro. Am 2. März 2026 wurde ein Anstieg verzeichnet: Diesel mit 1,649 Euro und Super bei 1,563 Euro.
Angerer: „Hier muss die Regierung tätig werden“
Der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Erwin Angerer betonte am heutigen Dienstag, dem 3. März 2026, in einer Pressekonferenz, dass steigende Ölpreise Benzin und Diesel massiv verteuern würden: „Das trifft die Landwirtschaft als produzierende Betriebe ebenso wie das gesamte Transportwesen und die Autofahrer. Über 50 Prozent des Spritpreises bestehen aus Steuern und Abgaben – hier muss die Regierung tätig werden, um die Teuerungen zu stoppen.“
Dringlichkeitsantrag angekündigt
Angerer kündigt einen Dringlichkeitsantrag der FPÖ im Landtag an: „Es muss einen Preisdeckel für Benzin und Diesel geben. Wir fordern eine laufende automatische Steuersenkung bei steigenden Spritpreisen. Der Finanzminister darf nicht auf Kosten der Bürger zum Kriegs- bzw. Krisengewinner werden!“