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Ab 1. April 2026 ergänzt die Kelag ihre bestehenden Tarife.

Neuer Tarif: Kelag senkt Strompreis mit 1. April

Die Kelag führt am 1. April 2026 den neuen Tarif „Kelag Strom Bonus“ ein. Neu- und Bestandskunden erhalten damit im ersten Jahr einen günstigeren Verbrauchspreis von 11,88 Cent pro Kilowattstunde (inklusive Umsatzsteuer).

von Tanja Janschitz Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
2 Minuten Lesezeit(397 Wörter)
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Der neue Fixpreistarif „Kelag Strom Bonus“ sorgt für Entlastung bei den Energiekosten. Im ersten Jahr beträgt dessen Verbrauchspreis 11,88 Cent pro Kilowattstunde (inklusive Umsatzsteuer), ab dem zweiten Jahr gilt ein Preis von 14,86 Cent. Der Stromliefervertrages geht mit einer Bindung von zwölf Monaten einher, dafür ist der Preis für ein Jahr garantiert. Auch jene, die seit Oktober 2025 einen der neuen Tarife abgeschlossen haben, können ab 1. April problemlos wechseln. Der Abschluss kann über das Kelag-Kundenportal oder telefonisch über den Kundenservice (0463 525 8050) vorgenommen werden.

Weniger Netzkosten im Sommer

Ebenfalls mit 1. April 2026 führt die E‑Control erstmals einen reduzierten Sommer‑Arbeitspreis bei den Netzentgelten ein. Zwischen 1. April und 30. September 2026 reduziert sich das Netznutzungsentgelt täglich von 10 bis 16 Uhr automatisch um 20 Prozent. Dadurch sinken die Netzkosten zu jener Zeit, in der aufgrund des starken Photovoltaik-Ausbaus besonders viel Solarstrom ins Netz eingespeist wird. Damit Kelag-Kunden von dieser Vergünstigung profitieren können, ist jedoch ein aktiver Smart Meter sowie die Zustimmung zur Viertelstundenauslesung erforderlich. Die Aktivierung kann im Kelag-Kundenportal oder beim zuständigen Netzbetreiber vorgenommen werden.

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©Kelag
Am Foto: Kelag-Vertriebsleiter Alexander Jordan

Arbeiterkammer will neue Energieverträge prüfen

Die Arbeiterkammer Kärnten (AK) begrüßt den neuen Fixpreistarif. „Viele Kärntnerinnen und Kärntner stehen durch gestiegene Fixkosten massiv unter Druck. Jede Verbesserung bei den Stromkosten wirkt sich entlastend auf die Haushaltsbudgets aus“, betont AK-Präsident Günther Goach. Gleichzeitig unterstreicht er, dass Energiepreise weiterhin ein zentraler Kostenfaktor bleiben und betont: „Die Preisentwicklung und die vertragliche Gestaltung dazu für die Konsumentinnen und Konsumenten werden wir uns daher genau anschauen.“

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©AK Kärnten/Thomas Hude
Am Foto: AK-Präsident Günther Goach

Köfer sieht „wichtigen ersten Senkungsschritt“

„Wir haben seit Wochen und Monaten auf diese wichtige Maßnahme gedrängt. Endlich ist man bereit, diesen ersten Schritt im Sinne von neuen, aber auch von Bestandskunden zu setzen“, zeigt sich auch Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer über die Ankündigung des Kärntner Energieversorgers erfreut. Notwendig wäre es aber – so Köfer – den vergünstigten, rabattierten Tarif nicht nur für ein Jahr offerieren, sondern längerfristig.

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©zVg.
Am Foto: Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer

FPÖ-Angerer zu KELAG

Kärntens FPÖ-Chef Erwin Angerer sieht den neuen Tarif wiederum als „Teilerfolg der FPÖ“, welche ebenfalls eine dauerhafte Senkung der Strompreise gefordert haben. „Wir fordern dauerhaft günstige und faire Strompreise in Kärnten – nicht nur für das erste Vertragsjahr, wie es nun die KELAG angekündigt hat“, betont er zudem.

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©Parlamentsdirektion / Johannes Zinner
Am Foto: Kärntens FPÖ-Chef Erwin Angerer
Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 04.03.2026 um 11:53 Uhr aktualisiert
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