„Einmal mit Patrick Swayze tanzen“: Herzenswunsch von Kärntnerin erfüllt
Kärntnerin Sabine leidet an einer Essstörung und um ihr ein Stück zu helfen, wurde ihr sehnlichster Herzenswunsch erfüllt. Sie wollte einmal mit "Patrick Swayze" tanzen und den gibt es ja in Kärnten.
„Tanzen ist ein Lifestyle für mehr Lebensqualität“ – dieses Motto leben Andy und Kelly Kainz mit ihrer „School of Dance“ in St. Veit an der Glan. Was das Tanzen wirklich in Menschen auslösen kann, haben die beiden kürzlich wieder bewiesen. Einer Kärntnerin wurde nämlich ein ganz besonderer Herzenswunsch erfüllt.
Sabines sehnlichster Wunsch
Die Kinder- und Jugend-Fachärztin Anna Maria Cavini behandelt unter anderem Menschen mit Essstörungen. Wie Andy Kainz im Gespräch mit 5 Minuten erzählt, bestand zwischen ihm und der Ärztin bereits ein Kontakt. Und so kam es dazu, dass eine Patientin, die an einer Essstörung leidet, neue Kraft und Motivation schöpfen konnte. Sabines sehnlichster Wunsch war es, „einmal mit Patrick Swayze zu tanzen.“ Und genau den findet man bei uns in Kärnten.
„Sie hatte unglaublich viel Spaß“
Um ihr diesen Wunsch zu erfüllen, wurde sie ins Studio eingeladen. „Sie war unglaublich lieb, wie man auch am Video sehen kann, hatte sie unglaublich viel Spaß beim Tanzen“, erzählt er von der besonderen Tanzstunde zu „The time of my life“. Sabine und Andy schwangen das Tanzbein am Freitagnachmittag letzte Woche. „Es ist wunderschön, wenn man jemandem so eine Freude machen kann und vor allem ist es schön zu sehen, wie Bewegung und Musik weiterhelfen können“, teilt er erfreut mit. Beide Gehirnhälften müssen verwendet werden, ebenso kommt dabei eine gesunde Herzfrequenz zustande.
Kraft schöpfen durch Tanz und Bewegung
„Sie hat sich gut bewegt und wir haben ausgemacht, dass wir das wiederholen können, vorausgesetzt sie isst brav“, spricht er weiter und erzählt, dass sie in ihrer Tanzschule immer wieder solche besonderen Stunden machen. „Wir haben es schon ein paar Mal geschafft, Menschen mit Krankheiten oder Einschränkungen durch das Tanzen helfen konnten. Da sieht man direkt vor sich, dass da wirklich etwas weitergeht.“ Und so konnte auch der Kärntnerin Sabine ein Stück geholfen werden.