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/ ©Pexels / Kampus Production
Ein Bild auf 5min.at zeigt zwei Männer, die sich die Hand schütteln.
Der Fachkräftemangel stellt nach wie vor eine große Herausforderung für viele Kärntner Betriebe dar.

Kärnten sucht Fachkräfte: Betriebe können wieder Bedarf anmelden

Am 10. März beginnt in Kärnten die dritte Runde der Fachkräfteoffensive. Ziel ist es, qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland zu gewinnen. Unternehmen können ihren Bedarf online eintragen.

von Tanja Janschitz Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
2 Minuten Lesezeit(284 Wörter)

Seit 10. März haben Kärntner Unternehmen wieder die Möglichkeit, ihren Fachkräftebedarf online anzumelden. Der dazugehörige Bericht wurde von Landesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP) in der Regierungssitzung vorgelegt. „Die Arbeitskräfteagentur ist ein wesentliches Instrument, um heimische Unternehmen bei der Suche nach qualifizierten Arbeitskräften zu unterstützen. Mit dem dritten Branchen-Call setzen wir ein klares Zeichen für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes“, so Schuschnig. Das Wirtschaftsreferat des Landes unterstützt die Fachkräfteakquise auch 2026 mit drei Millionen Euro.

Ein Bild auf 5min.at zeigt Landesrat Sebastian Schuschnig.
©Büro LR Schuschnig
Am Foto: Landesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP)

Erstmals mit Zwei-Phasen-System

Beim diesmaligen, dritten Call wird erstmals ein zweistufiges Verfahren umgesetzt. Die erste Phase läuft vom 10. März bis 14. Juni und steht allen Berufen auf der bundesweiten und regionalen Mangelberufsliste offen. Im Herbst gibt es dann eine zweite Runde speziell für Pflege‑ und Gesundheitsberufe, die am 15. November endet. „Das große Interesse der Unternehmen an den bisherigen Calls bestätigt, wie dringend Unterstützung bei der internationalen Fachkräfteakquise benötigt wird. Tausende angesprochene Kandidatinnen und Kandidaten weltweit zeigen, dass Kärnten als Arbeitsstandort wahrgenommen wird. Jetzt gilt es, diesen Weg konsequent weiterzugehen und noch mehr qualifizierte Menschen für unser Bundesland zu gewinnen“, betont Wirtschaftskammer-Präsident Jürgen Mandl.

Das Bild auf 5min.at zeigt WK-Präsident Jürgen Mandl.
©WKK I Helge Bauer
Am Foto: Wirtschaftskammer-Präsident Jürgen Mandl

Initiative brachte über 200 neue Fachkräfte

Die Unternehmen sind dazu aufgerufen, ihre Stellenprofile möglichst genau zu definieren und anzugeben, ob sie ihren Bedarf bereits beim AMS gemeldet haben. „Es soll zu keinen Doppelgleisigkeiten kommen. Fachkräfte aus Kärnten und Österreich haben selbstverständlich Priorität. Erst wenn die Suche am heimischen Arbeitsmarkt erfolglos bleibt, wird die Agentur aktiv“, betont Schuschnig. Im ersten Call wurden über diese Initiative 113 Fachkräfte für Kärnten angeworben; 2025 insgesamt 132.

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