Skip to content
/ ©Odd Rune Falch/Pexels
Symbolfoto auf 5min.at zeigt einen Seeadler
Nach einer aktuellen Sichtung in Kärnten hoffen Naturschützer auf eine stabile Rückkehr der gefährdeten Greifvögel in die heimischen Reviere. (Symbolbild)

Seltene Sichtung am Kärntner Himmel: Seeadler-Brutpaar entdeckt

Ein Facebook-Post sorgt für Begeisterung: Ein Seeadler-Brutpaar wurde am Kärntner Himmel gesichtet. Nachdem bereits im Jänner ein Exemplar in St. Kanzian für Staunen sorgte, keimt nun die Hoffnung auf eine erfolgreiche Ansiedlung.

von Nico Deutscher Das Bild zeigt das Profilbild von 5 Minuten-Redakteur Nico Deutscher.
1 Minute Lesezeit(208 Wörter)
Wählen Sie 5min.at als bevorzugte Google-Quelle

Ein Facebook-Beitrag sorgt derzeit für Aufsehen unter Naturfreunden: In Kärnten wurde ein Seeadler-Brutpaar gesichtet. Laut Angaben des Nutzers wurden der Naturschutzbund Kärnten sowie der WWF bereits über die Beobachtung informiert. Eine offizielle Bestätigung seitens der Organisationen steht jedoch noch aus; auf Anfrage von „5 Minuten“ waren diese bisher nicht erreichbar.

Europas größter Greifvogel kehrt zurück

Der Seeadler ist der größte Greifvogel Europas und bevorzugt Lebensräume in der Nähe von Seen, Flüssen und Küsten, wo er vor allem Fische, Wasservögel und Aas jagt. Nachdem die Art durch intensive Verfolgung fast ausgerottet war, erholen sich die Bestände langsam wieder. Auch in Österreich brütet der Seeadler somit wieder regelmäßig. Trotz des positiven Trends bleibt der Bestand gefährdet. Es ist zudem nicht das erste Mal in diesem Jahr, dass die majestätischen Greifvögel in der Region für Staunen sorgen. Erst im Jänner konnten Vogelzähler in der Gemeinde St. Kanzian beobachten, wie sich ein prächtiger Seeadler direkt vor ihren Augen in die Lüfte erhob, wie aus einem Medienbericht hervorgeht. Ebenso wurde, 15 Jahre nach seiner Beringung durch den WWF, Seeadler „Nestor“ wieder im Burgenland gesichtet.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 23.03.2026 um 16:40 Uhr aktualisiert
Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Artikel zum Thema:
Mehr Interessantes