100.000-Euro-Chance: Hast du den Plan, der Kärntens Artenvielfalt rettet?
Die Privatstiftung Kärntner Sparkasse sucht mit der Initiative „Die goldene Apis 2026“ nach den Rettern unserer Artenvielfalt und legt dafür eine stolze Summe von 100.000 Euro auf den Tisch.
Ein stilles Sterben zieht durch Kärntens Wälder, Wiesen und Gewässer. Was auf den ersten Blick wie eine Postkarten-Idylle wirkt, ist bei genauem Hinsehen ein dramatischer Überlebenskampf: Fast jede zweite Tierart im Land ist bedroht. Doch es gibt Hoffnung – und eine Initiative die Lösungen will. Die Privatstiftung Kärntner Sparkasse sucht mit der Initiative „Die goldene Apis 2026“ nach den Rettern unserer Artenvielfalt und legt dafür eine stolze Summe von 100.000 Euro auf den Tisch.
Der Weckruf
Es ist keine gewöhnliche Preisverleihung. Wenn Mag. Siegfried Huber, Vorstand der Privatstiftung der Kärntner Sparkasse über „Die goldene Apis“ spricht, dann schwingt eine Mischung aus tiefer Sorge und leidenschaftlichem Tatendrang mit. Huber ist kein Mann der leisen Töne, wenn es um die Zukunft Kärntens geht. Im Gespräch mit 5 Minuten bringt es Huber auf den Punkt: „Kärnten ist ein Bundesland voller Vielfalt, sowohl was seine Menschen, seine Landschaften und seine Tierwelten betrifft. Diese gilt es in jedem Fall zu erhalten und dafür noch mehr Bewusstsein zu schaffen. Wir wollen deshalb Projekte und Menschen vor den Vorhang holen, die sich dafür gemeinsam mit uns engagieren.“
Warum die Zeit drängt
Die Fakten der aktuellen „Roten Liste“ sind ernüchternd: 50 Prozent der heimischen Tierarten und fast 40 Prozent der Pflanzen stehen massiv unter Druck. Ob der Verlust von Lebensräumen durch Verbauung oder die Folgen des Klimawandels – die biologische Vielfalt schwindet. „Die goldene Apis“ (benannt nach der Honigbiene) soll hier als Katalysator wirken. Sie ist der goldene Anker für alle, die nicht länger zusehen wollen. Dabei geht es Huber und der Stiftung um mehr als nur Symbolpolitik. Es geht darum, dass Ökonomie und Ökologie keine Feinde sein dürfen. „Wir wollen aufzeigen, dass Nachhaltigkeit und erfolgreiche Unternehmensführung Hand in Hand gehen können und sich nicht ausschließen“, so Huber im Gespräch mit 5 Minuten. „Gemeinsame Verantwortung ist der Schlüssel, um den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen.“
Wer kann den Jackpot knacken?
Die Ausschreibung für 2026 ist so breit gefächert wie nie zuvor. Es spielt keine Rolle, ob man als CEO eines Industriebetriebs die Produktion grüner macht, als Landwirt neue Blühstreifen anlegt oder als engagierte Kindergärtnerin den Kleinsten zeigt, wie wichtig Wildbienen sind. Gesucht werden „Grüne Ideen für morgen“ in insgesamt fünf Kategorien: Landwirtschaftliche Betriebe, Unternehmen, Vereine & Hobbyforscher, Schulen & Kindergärten und Bildungsinstitutionen.
100.000 Euro – Ein Rekord für die Region
Das Preisgeld ist ein klares Statement. Insgesamt 100.000 Euro werden an die besten Projekte ausgeschüttet. In jeder Kategorie werden die Top 3 prämiert. Ein erster Platz ist mit stattlichen 10.000 Euro dotiert – Kapital, das direkt wieder in den Naturschutz fließen kann. Eine unabhängige Expertenjury bewertet dabei nicht nur den ökologischen Nutzen, sondern auch die Innovationskraft und die gesellschaftliche Relevanz.
So bist du dabei
Hast du ein Projekt, das Kärntens Natur wieder aufatmen lässt? Die Anmeldung ist denkbar einfach. Im Online-Portal unter privatstiftung-kspk.at/diegoldeneapis kannst du deine wichtigsten Daten eingeben. Wichtig ist, dass dein Projekt detailliert beschrieben wird: Was ist das Ziel? Was wurde bereits erreicht? Und wie geht es weiter? Der Countdown läuft: Einreichschluss ist der 28. Juni 2026. Kärnten braucht Initiativen wie diese, die vorangehen, aber vor allem braucht es Menschen wie dich, die vor Ort anpacken. Denn am Ende des Tages ist die „Goldene Apis“ mehr als nur ein Preis – sie ist das Versprechen an unsere Kinder, dass Kärnten auch morgen noch so bunt und lebendig ist wie heute.
Alles Wichtige auf einen Blick:
- Was: Biodiversitätspreis „Die goldene Apis 2026“
- Preisgeld: 100.000 Euro Gesamtsumme
- Wer: Landwirte, Firmen, Schulen, Vereine, Privatpersonen
- Deadline: 28. Juni 2026
- Motto: #glaubanvielfalt