Kärnten: Sieben Wölfe in drei Monaten abgeschossen
Sieben Risikowölfe wurden seit Jahresbeginn in Kärnten geschossen: vier im Bezirk Hermagor, zwei im Bezirk Spittal und einer im Bezirk Villach-Land. Das gab das Jagdreferat des Landes Kärnten am Mittwoch bekannt.
„Bei jeder der sieben bisherigen Wolfsentnahmen wurde die Einhaltung der Kärntner Risikowolfsverordnung genauestens überprüft“, heißt es aus dem Jagdreferat des Landes Kärnten. Tatsächlich seien jedem Abschuss mehrere Vergrämungsschritte vorausgegangen. 84 um genau zu sein. Das Verhältnis von Vergrämungen und Entnahmemöglichkeiten (in Summe waren es 20) zu tatsächlichen Abschüssen beweise zudem – so Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP) – dass mit Bedacht vorgegangen werde.
DNA-Proben liefern wichtige Fakten
Sachverständige nehmen außerdem bei jeder Begutachtung DNA-Proben, um Monitoringdaten zu gewinnen. Diese fließen in den jährlichen „Statusbericht“ des Österreichzentrums Bär, Wolf und Luchs ein. „Es ist wichtig, das Wolfsgeschehen umfassend darzustellen und Zusammenhänge aufzuzeigen. Unsere Daten tragen jedenfalls dazu bei und zeigen, dass der Kärntner Weg in der Wolfsfrage richtig ist“, so der Jagdreferent abschließend.