KABEG-Vorstand: Rund 50 Bewerbungen für Gabriel-Nachfolge
Rund 50 Bewerbungen für die KABEG-Nachfolge: Ab 27. April starten die Hearings für den Vorstands-Posten der Kärntner Spitalsholding. Die Entscheidung über die Besetzung soll bis Ende Mai fallen.
Nicht weniger als 50 Bewerbungen gibt es für den Vorstands-Job der Kärntner Krankenanstalten (KABEG). 5 Minuten liegen exklusiv bereits einige Namen von Bewerbern vor. Der Start für die Bewerbungsgespräche ist der 27. April in Villach. Wie berichtet, verlässt der derzeitige Chef der Spitalsholding, Arnold Gabriel, nach 13 Jahren das Unternehmen und wechselt in die Privatwirtschaft. Es ist im Gespräch, dass er ein Angebot der Warmbader Betriebe in Villach vorliegen hat.
50 Bewerberinnen und Bewerber
Wer dem 57-Jährigen als Vorstand des größten Dienstleistungsunternehmens Kärntens mit 8.500 Mitarbeitern nachfolgt, soll bis Ende Mai geklärt werden. Gabriels Nachfolge soll jedenfalls Erfahrung und Kenntnisse in der strategischen Unternehmensführung, umfassende Kenntnisse von Gesundheitssystemen sowie Kenntnis des regionalen Strukturplans Gesundheit vorweisen. Der neue Chef oder die neue Chefin soll laut Ausschreibung eine strategisch denkende und unternehmerisch handelnde Führungspersönlichkeit sein. Dazu fühlen sich rund 50 Bewerberinnen und Bewerber berufen. Es sickerten bereits Namen durch, die einige KABEG-Mitarbeiter wohl erstaunt zurücklassen würden. So findet bereits am 27. April ein Bewerbungsgespräch mit einer fachlich sehr kompetenten Dame aus Deutschland statt, gegen deren Wissen es die Konkurrenten wohl schwer haben werden.
Bekannte Gesichter
Auch ein Beamter aus der Landesregierung macht sich Hoffnung auf den gut dotierten Job. Es wird spekuliert, dass er Unterstützung aus der Klagenfurter Freimaurerloge „Enzenberg“ erhalten könnte; den Mitgliedern dort wird nachgesagt, viele wichtige Positionen in Kärnten – etwa in der Landesregierung, bei der KELAG oder in der Justiz – zu besetzen. Als heißer Kandidat wurde auch der Personalchef der Landesregierung, Günter Wurzer, gehandelt. Auf Anfrage stellte er jedoch sofort klar: „Ich bleibe bei meinem Job in der Landesregierung, ich habe mich nicht beworben.“ Ab dem 27. April werden die Gespräche geführt und die Reihung festgelegt, welche schließlich dem Aufsichtsrat zur Beschlussfassung vorgelegt wird.