Das steckt hinter dem Ölfilm auf der Lavant
Am Freitag bemerkten Passanten in Wolfsberg einen Ölfilm auf der Lavant. Nach Ermittlungen der Polizei ist nun klar, wie es zu der Verunreinigung kommen konnte.
Vor wenigen Tagen sorgte ein Ölfilm auf der Lavant in Wolfsberg für Aufregung. Passanten alarmierten am Freitag (10. April) die Einsatzkräfte, da ihnen der Ölteppich auf der Wasseroberfläche auf Höhe der Fleischbrücke in der Innenstadt aufgefallen war. Die Feuerwehr errichtete eine Ölsperre, die Polizei ermittelte, wie es zu der Verunreinigung kommen konnte – mit Erfolg.
Das ist die Ursache für den Ölfilm
Wie die Landespolizeidirektion Kärnten auf Anfrage von 5 Minuten informierte, dürfte der Brand eines landwirtschaftlichen Fahrzeugs zu der Verunreinigung der Lavant geführt haben. Dieser ereignete sich ebenfalls am Freitag, beim Löscheinsatz dürfte ein Löschwasser-Öl-Gemisch in den Fluss geraten sein. Die Pressesprecherin der Polizei betont: „Es bestand keine Gefahr für Personen oder Fische.“ Mittlerweile wurde ein Bericht an die Staatsanwaltschaft geschickt und ein Sachverständiger des Landes Kärnten wurde informiert.
Fischsterben in der Lavant
Erst vor Kurzem herrschte im Lavanttal großer Umweltalarm: Aufgrund eines technischen Gebrechens bei der Papierfabrik Mondi in Frantschach-St. Gertraud trat Lauge in die Lavant aus. Mit verheerenden Konsequenzen: Unzählige tote Fische wurden ans Ufer gespült, in gewissen Abschnitten sollen bis zu 99 Prozent des Fischbestands ausgelöscht worden sein.