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/ ©Montage: Canva
Symbolfoto
Das Bild auf 5min.at zeigt eine Pipeline und eine Silhouette.
An der Grenze zu Kärnten wurde ein Strommast beschädigt, der die Transalpine Ölleitung versorgt.

Ölpipeline nahe Kärnten lahmgelegt: Folge waren Treibstoff-Engpässe

Nach einer mutmaßlichen Sabotage der Transalpinen Ölleitung nahe Tolmezzo floss drei Tage lang kein Öl nach Österreich und Süddeutschland. Dies führte mancherorts sogar zu Treibstoff-Engpässen.

von Tanja Janschitz Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
1 Minute Lesezeit(177 Wörter)

In der Nähe der italienischen Gemeinde Tolmezzo wurde ein Strommast der Transalpinen Ölleitung beschädigt. Da der Mast offenbar angesägt wurde, steht der Verdacht auf Sabotage im Raum. 5 Minuten berichtete. Mehr dazu unter: Verdacht auf Sabotage an Ölpipeline nahe Kärnten. Die Pipeline ist für die Versorgung Österreichs und Süddeutschlands von großer Bedeutung. Während der Reparatur musste die Leitung vorübergehend abgeschaltet werden. In dieser Zeit floss Medienberichten zufolge drei Tage lang kein Öl.

Treibstoff-Engpässe

Laut dem Ministerium war die Energieversorgung in Österreich aber zu jeder Zeit gesichert. Die Raffinerie in Schwechat lief im Vollbetrieb, auf Reserven musste nicht zugegriffen werden. In Teilen Süddeutschlands und Tschechiens war die Lage hingegen angespannt. Dort waren die Raffinerien sehr wohl dazu gezwungen, ihre Lagervorräte heranzuziehen. In Bayern und Baden-Württemberg kam es laut einem Bericht der „Welt“ zeitweise sogar zu Treibstoff-Engpässen. Inzwischen ist die Stromversorgung wieder hergestellt, die Pipeline wieder in Betrieb. Die Ermittlungen der Anti-Mafia-Direktion Triest (DDA) laufen auf Hochtouren.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 15.04.2026 um 17:52 Uhr aktualisiert
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