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/ ©Montage Canva/Günther Mallweger
Das Bild auf www.5min.at zeigt einen GTI und den Wörthersee.
Ob Anreise aus Wien oder 12.000 Kilometer aus China: Die Community versammelt sich zur XS Carnight am See. Im Fokus steht dabei ein neues Miteinander, das Leidenschaft für Motoren mit dem Schutz der Natur und Rücksicht auf Anrainer vereint, um die Tradition dauerhaft zu erhalten.

GTI Fans rufen einander auf: „Respekt vor Menschen und Wörthersee“

Die „XS Carnight“ übernimmt die Führung und beweist mit einem ausverkauften Event, dass die Tuning-Szene durch Respekt und Verantwortung eine langfristige Zukunft in der Region sichern will.

von Nico Deutscher Das Bild zeigt das Profilbild von 5 Minuten-Redakteur Nico Deutscher.
2 Minuten Lesezeit(307 Wörter)
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Vier Jahre nach dem offiziellen Aus für das GTI-Treffen zeigt sich: Die Szene lässt sich nicht so einfach vertreiben. Wo früher die Gemeinde Maria Wörth den Stecker zog, hat sich unter dem Namen „Wörthersee Reloaded“ längst eine neue Dynamik entwickelt. Das Zentrum der Bewegung ist heute die „XS Carnight Wörthersee“, die am 15. und 16. Mai über die Bühne geht – wir haben berichtet.

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Verantwortung als Überlebensstrategie

Dass das Interesse an der Kärntner Seenlandschaft ungebrochen ist, beweist der Blick in den Ticketshop: Das Event ist restlos ausverkauft. Auf der Website wird es als die „XS Carnight Wörthersee, das ultimative Tuning-Festival in Österreich“ beworben. Die Anziehungskraft reicht dabei weit über Europa hinaus. Während sich aus ganz Österreich oder der Schweiz organisierte Konvois formieren, nimmt der Chinese Jeffery Li die wohl extremste Route auf sich. Er reist rund 12.000 Kilometer an, um seine Leidenschaft am See zu teilen.

Ein Bild auf 5min.at zeigt den VW Passat B2 von Jeffery Li.
©Instagram: @analoggeist_jli
Jeffery Li reist über 12.000 Kilometer nach Kärnten.

Umgang mit Anrainern und Natur

Doch die Stimmung hat sich gewandelt. Den Fans ist bewusst, dass ihr Hobby am seidenen Faden hängt, wenn die Belastung für die Region zu groß wird. Kurz bevor am See wieder die Motoren aufheulen, rückt daher ein Thema in den Fokus, das früher oft zweitrangig war: Der respektvolle Umgang mit Anrainern und Natur. Die Community nimmt sich mittlerweile selbst in die Pflicht, um weitere Verbote zu verhindern. Die Veranstalter setzen auf ihrer Instagramseite ein klares Statement für das neue Miteinander. Dort heißt es, man konnte „bereits letztes Jahr zeigen, dass es funktioniert, wenn jeder seinen Teil der Verantwortung übernimmt. Lasst uns diese Haltung auch dieses Mal an den tag bringen und den Wörthersee mit Respekt behandeln.“ In den Kommentarspalten stößt dieser Kurs bei den Fans auf enorme Unterstützung.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 30.04.2026 um 10:45 Uhr aktualisiert
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