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Das Bild auf 5min.at zeigt St. Veit mit neuen Bäumen.
Eine KI-Fotomontage der Stadt zeigt, wie die Begrünung am Hauptplatz aussehen könnte.

Aus für Begegnungszone in St. Veit? Das ist geplant

Die Altstadt von St. Veit an der Glan soll deutlich grüner werden: Mit einem einstimmigen Beschluss bringt die Stadt ab Juli zehn große Bäume auf den Hauptplatz.

von Gerrit Tscheru Das Bild auf 5min.at zeigt Gerrit Tscheru.
2 Minuten Lesezeit(358 Wörter)
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Bürgermeister Martin Kulmer und die SPÖ St. Veit setzen mit der Begrünungsmaßnahme zentrale Ergebnisse aus den Altstadt-Workshops um. Ziel ist es, den Platz nachhaltiger und attraktiver zu gestalten und die Altstadt nachhaltig zu verändern.

Weniger Verkehr, mehr Aufenthaltsqualität

Statt Verkehr, Parkplätzen und Abgasen soll künftig mehr Grün das Stadtbild prägen. „Wir wollen Bäume, mehr Grün, Gastgärten, Spielplätze und einen sicheren Raum für unsere Kinder zum Spielen“, betont Kulmer. Die Maßnahme soll nicht nur die Lebensqualität erhöhen, sondern auch die Innenstadt beleben und die Verweildauer erhöhen. Dies soll auch für die lokale Wirtschaft Vorteile bringen.

Begegnungszone vom Tisch?

Wie die SPÖ erklärt, wird die Begegnungszone nun nicht umgesetzt. Stattdessen setzt die Stadt klar auf Begrünung als zentrales Element der Stadtentwicklung. Die bis zu acht Meter hohen Bäume werden zunächst flexibel aufgestellt. In den ersten zwei Jahren sollen die optimalen Standorte getestet werden, bevor eine dauerhafte Entsiegelung und Bepflanzung erfolgt.

ÖVP: „Darstellung der SPÖ ist irreführend“

Die ÖVP reagierte auf die Aussendung der SPÖ zum Thema „Begegnungszone vs. Begrünung“ am St. Veiter Hauptplatz mit einer Klarstellung: Demnach sei die Darstellung der Roten „nicht nur verkürzt“, sondern „schlicht irreführend“. Die ÖVP betont, dass sich verkehrspolitische Maßnahmen und Begrünung nicht ausschließen würden. Zudem sei das „Aus“ für die Begegnungszone voreilig gewesen: „Zum angeblichen ,Aus‘ der Begegnungszone gibt es bis heute keinen einzigen offiziellen Termin, keine Besprechung und schon gar keinen Beschluss. Hier werden Tatsachen vorweggenommen und politisch verwertet, bevor es überhaupt eine fundierte Grundlage gibt“, so die ÖVP.

Platz für weitere Maßnahmen

Kritisiert wird auch die KI-Darstellung, die die SPÖ an die Medien übermittelt hat, da damit eine umfassende Umgestaltung des Hauptplatzes suggeriert werde. „Tatsächlich handelt es sich um eine punktuelle Maßnahme auf einem kleinen Teilbereich vor der Bezirkshauptmannschaft.“ Damit bleibe genügend Platz, um von der ÖVP eingebrachte Vorschläge zur Verbesserung der Verkehrssituation umzusetzen. Dies sei auch im Sinne der Wirtschaftstreibenden in St. Veit.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 05.05.2026 um 19:08 Uhr aktualisiert
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