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/ ©Montage: Canva
Foto auf 5min.at zeigt eine Bildmontage von einem jungen Autofahrer und Drogen.
Markus Malle und Christian Pober erläutern die aktuelle Drogenstatistik für Kärnten. Sie fordern eine bessere Datenbasis für Villach sowie eine striktere Regulierung von Hanfshops.

„Absurd“: ÖVP warnt vor massiver Drogenzunahme in Kärnten

Die ÖVP Kärnten thematisiert den Anstieg von Drogenlenkern sowie höhere Kokainwerte im Abwasser. Die Abgeordneten fordern verstärkte Kontrollen und eine Ausweitung der Prävention an Schulen.

von Nico Deutscher Das Bild zeigt das Profilbild von 5 Minuten-Redakteur Nico Deutscher.
1 Minute Lesezeit(243 Wörter)
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Die Drogenproblematik in Kärnten spitzt sich zu. Bei einer Pressekonferenz in Villach schlugen ÖVP-Clubobmann Markus Malle und Stadtrat Christian Pober Alarm: “Die Drogenproblematik entgleitet uns – so kann es nicht weitergehen.”

Drogenlenker und Kokain-Boom

Besonders im Straßenverkehr ist die Entwicklung kritisch. Malle verwies auf einen Anstieg der Drogenlenker-Aufgriffe um über 50 Prozent im Jahr 2025. Er beobachtet einen gefährlichen Trend bei jungen Menschen: “Es scheint, dass junge Leute auf Partys zunehmend auf Alkohol verzichten und stattdessen illegale Substanzen konsumieren.” Auch Abwasseranalysen bestätigen den Trend: Die Kokain-Rückstände stiegen in Klagenfurt um 24 Prozent und am Millstätter See sogar um 48 Prozent. Für Villach fehlen laut Pober aktuelle Daten, da die SPÖ entsprechende Untersuchungen „blockiert“ habe: “Wir brauchen valide Zahlen, um das Problem in Villach einschätzen und bekämpfen zu können.”

Das Bild zeigt Clubobmann Markus Malle und Stadtrat Christian Pober auf www.5min.at.
©ÖVP Kärnten
Clubobmann Markus Malle (r.) und Stadtrat Christian Pober.

Hanfshops und Prävention im Fokus

Scharfe Kritik üben die Politiker an Hanfshops. Während Einzelprodukte legal seien, mache laut Pober erst die Kombination das Angebot gefährlich. Malle nannte den Verkauf von Cannabis-Gebäck als Raumdekoration “absurd” und fordert strengere Kontrollen. Die ÖVP drängt zudem auf eine Umschichtung der Gelder. Bisher fließen laut Malle “90 Prozent der Budgets in die Betreuung von schwer abhängigen”. Er fordert stattdessen mehr Investitionen in die Prävention sowie verpflichtende Maßnahmen an höheren Schulen: “Wir müssen dem Problem endlich ins Auge sehen, damit wir es bekämpfen können.”

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