Kärnten investiert sieben Millionen Euro in die Brückensicherheit
Kärnten investiert 2026 sieben Millionen Euro in die Brückensicherheit. 14 Projekte, darunter der Neubau der Möllbrücke Stampfen, sollen die Infrastruktur und den Wirtschaftsstandort stärken.
Kärntens Brücken stehen 2026 im Zentrum einer großflächigen Sanierungsoffensive. Wie Straßenbaureferent LH-Stv. Martin Gruber in der aktuellen Regierungssitzung bekannt gab, investiert das Land rund sieben Millionen Euro in insgesamt 14 Bauprojekte. „Der Brückenbau ist ein besonders verantwortungsvoller Aufgabenbereich. Jede Investition die wir hier tätigen ist ein wertvoller Beitrag zur Verkehrssicherheit“, so Gruber.
Schwerpunkte des Bauprogramms
Zu den größten Vorhaben zählt der Neubau der Möllbrücke Stampfen (B107) mit einem Volumen von 3,5 Millionen Euro. Weitere Mittel fließen in die Hangbrücke am Loiblpass (1,2 Mio. Euro), die Gailbrücke Oberschütt sowie die Raderbrücke im Lavanttal. Bereits in Arbeit ist die Generalsanierung der Mösslerbrücke an der Katschbergstraße. Das Land verwaltet über 1.900 Brücken und 3.000 Stützbauwerke. „Das ist keine kleine Herausforderung“, betont Gruber. Ein engmaschiges Prüfsystem sorgt dafür, dass zwei Drittel der Bauwerke in sehr gutem Zustand sind. Ziel der aktuellen Maßnahmen ist es, Brücken der Güteklassen drei und vier instand zu setzen, bevor massive Schäden entstehen.
Wirtschaftsmotor Tiefbau
Seit dem Start einer gezielten Offensive im Jahr 2018 wurden insgesamt 48 Millionen Euro in das Brückennetz investiert. Für Gruber ist dies auch eine wichtige Stütze für die regionale Wirtschaft: „Gerade für die Bauwirtschaft, die in den vergangenen Jahren zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen hatte, sind öffentliche Bauinvestitionen ein entscheidender Stabilitätsfaktor.“ Man schaffe so Aufträge für heimische Betriebe und sichere Arbeitsplätze in einer personalintensiven Branche. „Insgesamt haben wir seither rund 48 Millionen Euro in unsere Brücken investiert – und damit direkt in die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer und in die Qualität unseres Landesstraßennetzes“, so Gruber abschließend.