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Ein Bild auf 5min.at zeigt die Stadt Klagenfurt von oben.
Rund 80 Prozent der Förderquote soll leistbaren Wohnraum ermöglichen.

44,35 Millionen Euro: Kärntner Wohnbauoffensive setzt auf Leistbarkeit

Kärnten investiert 2026 massiv in den Wohnbau und stellt 44,35 Millionen Euro für Sanierungen bereit. Die Offensive soll niedrige Mieten sichern und moderne Projekte in den Gemeinden fördern.

von Nico Deutscher Das Bild zeigt das Profilbild von 5 Minuten-Redakteur Nico Deutscher.
2 Minuten Lesezeit(294 Wörter)
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In der aktuellen Regierungssitzung präsentierte Wohnbaureferentin Gaby Schaunig die Schwerpunkte für das Jahr 2026. Im Zentrum stehen der Ausbau des gemeinnützigen Wohnbaus sowie eine verstärkte Sanierungsoffensive. Seit Jahresbeginn wurden bereits 177 neue Wohneinheiten mit einer Fördersumme von rund 33,5 Millionen Euro zugesichert. „Als Nachhaltigkeitskoalition setzen wir im Wohnbau klar auf Sanierung, Reconstructing und verantwortungsvollen Umgang mit bestehenden Flächen. Wo neuer Wohnraum gebraucht wird, schaffen wir ihn gezielt dort, wo sich neue Entwicklungs- und Verkehrsachsen bilden“, erklärte Schaunig. Durch langfristige Darlehen und eine Förderquote von etwa 80 Prozent wolle man sicherstellen, dass Kärnten bei den gemeinnützigen Mieten im österreichweiten Vergleich weiterhin günstig bleibe.

Innovative Wohnmodelle und Nachverdichtung

Ein Fokus liegt auf generationenübergreifenden Projekten. In St. Kanzian entsteht ein „Haus der Generationen“ mit 16 Einheiten für Senioren und Jungfamilien. „Gerade dort, wo unterschiedliche Generationen zusammenleben, entstehen soziale Stärke, Zusammenhalt und Lebensqualität“, so Schaunig. Weitere Vorhaben betreffen Seniorenwohnhäuser in Eberndorf sowie Nachverdichtungsprojekte in Villach. Letztere sollen Wohnraum schaffen, ohne zusätzliche Bodenflächen zu versiegeln.

Spitzenplatz bei thermischer Sanierung

Auch die thermische Modernisierung bleibt ein Kernthema. Für 2026 stehen insgesamt 44,35 Millionen Euro für Sanierungen bereit, allein seit Januar wurde die Modernisierung von 458 Wohnungen im gemeinnützigen Sektor finanziell abgesichert. Schaunig betonte die sozialen Aspekte dieser Maßnahmen: „Sanierung bedeutet nicht nur Klimaschutz, sondern auch Erhalt von wertvoller Bausubstanz und vor allem soziale Sicherheit: niedrigere Energiekosten, höhere Wohnqualität und langfristige Leistbarkeit.“ Insgesamt sind für das laufende Jahr 442 neue Wohneinheiten in verschiedenen Regionen – von Klagenfurt bis Spittal – geplant oder bereits in Umsetzung. „Unser Ziel bleibt klar: leistbares Wohnen für alle Menschen in Kärnten – unabhängig von Alter, Einkommen oder Lebensphase“, hielt die Referentin fest.

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