Kärnten investierte über 40 Millionen Euro in Wasserprojekte
40 Millionen Euro für etwas, das viele als selbstverständlich sehen: Hinter Kärntens Wasserversorgung stecken enorme Investitionen.
Sauberes Trinkwasser und funktionierende Abwassersysteme gelten als selbstverständlich – doch dahinter stecken enorme Investitionen. Das zeigt die aktuelle Bilanz des Kärntner Wasserwirtschaftsfonds: Rund 40,2 Millionen Euro wurden 2025 in Projekte im ganzen Bundesland investiert.
Millionenförderung für Gemeinden
Der Fonds stellte dafür 7,76 Millionen Euro an Fördermitteln bereit und unterstützte damit zahlreiche Gemeinden bei wichtigen Infrastrukturprojekten. Insgesamt konnten dadurch:
- 16 Kilometer Kanal neu gebaut oder saniert werden
- 50 Kilometer Wasserleitungen erneuert oder errichtet werden
- 834 Objekte neu angeschlossen werden
Die Maßnahmen reichen von der Modernisierung bestehender Systeme bis hin zum Ausbau der Versorgung für neue Haushalte.
„Wasser ist Lebensqualität“
Für Wasserwirtschaftsreferentin Marika Lagger-Pöllinger ist klar: „Wasser ist Lebensqualität.“ Sie erklärt:
Dass sauberes Trinkwasser aus der Leitung kommt und Abwasser verlässlich entsorgt wird, wirkt im Alltag selbstverständlich – dahinter stehen aber laufende Investitionen und vorausschauende Planung.“
Der Wasserwirtschaftsfonds sei ein entscheidender Hebel, um diese Infrastruktur langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln.
Fokus verschiebt sich
Der Bericht zeigt auch eine klare Entwicklung: Während früher vor allem neue Leitungen gebaut wurden, liegt der Schwerpunkt mittlerweile zunehmend auf der Sanierung bestehender Anlagen. Das liegt auch am bereits hohen Versorgungsniveau in Kärnten: 93,2 Prozent der Haushalte sind an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen, 94,3 Prozent verfügen über eine geregelte Abwasserentsorgung.