Skip to content
/ ©AdobeStock.com
Das Foto zeigt auf www.5min.at zeigt ein Foto zur Künstlichen Intelligenz.
Auch in Kärntner Unternehmen wird verstärkt auf künstliche Intelligenz gesetzt.

Kärntner Betriebe setzen zunehmend auf künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz ist längst im Alltag der Kärntner Wirtschaft angekommen und entwickelt sich immer mehr zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor.

von Gerrit Tscheru Das Bild auf 5min.at zeigt Gerrit Tscheru.
2 Minuten Lesezeit(389 Wörter)
Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Laut aktuellen Zahlen setzen 31 Prozent der Unternehmen in Österreich bereits aktiv auf künstliche Intelligenz (KI). Besonders häufig kommt sie bei Recherche, Textgenerierung oder Übersetzungen zum Einsatz. Wie wichtig die KI mittlerweile bereits für die Wirtschaft ist, wurde einer Pressekonferenz der Kärntner Wirtschaftskammer (WK) zum „KI-Day 2026“ deutlich gemacht.

Unternehmen stehen vor Herausforderungen

Gleichzeitig stehen viele Firmen noch vor Herausforderungen wie fehlendem Know-how, rechtlichen Unsicherheiten oder Datenschutzfragen. Für Martin Zandonella, Obmann der Fachgruppe UBIT, ist klar:

KI bringt nur dann etwas, wenn sie im Unternehmen tatsächlich ankommt – genau dabei unterstützen wir die Betriebe.“

„Automatisierte Prozesse und KI-Anwendungen sind für unsere Unternehmen weit mehr als ein Nice-to-have – sie sind quer durch alle Branchen ein entscheidender Wettbewerbsfaktor.“, betont auch Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig.

Verwendest du ChatGPT?

Ja, regelmäßig. Kann nicht mehr ohne.
Ab und zu, wenn ich was brauche.
Hab’s ausprobiert, aber nutze es kaum.
Noch nie verwendet.
Was ist ChatGPT?

KI-Förderung und Co.

Gezielte Förderungen, klare Leitlinien und praxisnahe Angeboten sollen den Unternehmen dabei helfen, die Herausforderungen im Umgang mit der KI zu meistern. Ein zentrales Instrument ist dabei die KI-Umsetzungsförderung, die Betriebe dabei unterstützt, konkrete Anwendungen zu realisieren. Ergänzend bietet die Wirtschaftskammer Orientierung durch KI-Guidelines, Serviceangebote und Plattformen wie den „Förderkompass“, die den Einstieg erleichtern sollen.

Das Bild auf 5min.at zeigt Martin Zandonella.
©WKK | Anja Koppitsch
Martin Zandonella will Unternehmen beim Einsatz von KI unterstützen.

Große Chancen für Unternehmen dank KI

Richtig eingesetzt, kann KI enorme Vorteile bringen. Die WK spricht in diesem Zusammenhang von einer Zeitersparnis von bis zu 60 Prozent, außerdem könnten Fehler reduziert und Entwicklungsprozesse beschleunigt werden. Um die KI noch stärker in der Wirtschaft zu verankern und somit auch die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Standorten zu stärken, sei laut Zandonella eine entsprechende Ausbildung bereits in der Schulzeit vonnöten. Er erklärt: „Nur durch einen didaktisch optimierten und fachlich vertieften Informatikunterricht – von der Logik über KI bis hin zur Cybersicherheit – kann langfristig der Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften gedeckt werden.“ Auch entsprechende Kooperationen der WK mit der Universität Klagenfurt sei ein wichtiger Schritt zur Fachkräftesicherung.

Das Bild auf 5min.at zeigt Personen bei einer Pressekonferenz.
©Das Bild auf 5min.at zeigt Martin Zandonella.
Sebastian Schuschnig erklärt: „KI ist kein Nice-to-have.“

KI-Day 2026 als Plattform für Erfolg

Ein zentrales Element ist der KI-Day 2026, der Unternehmen, Forschung und Politik zusammenbringt. Dort werden konkrete Anwendungen gezeigt und der Austausch gefördert. Das Ziel ist klar: „Kärntens Betriebe sollen nicht nur mit der technologischen Entwicklung Schritt halten, sondern diese aktiv mitgestalten – und die Chancen der Künstlichen Intelligenz gezielt für ihren Erfolg nutzen“, heißt es abschließend seitens der WK.

Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Mehr Interessantes