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/ ©Rehkitzrettung Nockregion
Das Bild zeigt ein kleines Reh, welches gerettet wurde auf www.5min.at.
Mit Wärmebildkameras spüren Freiwillige Rehkitze im hohen Gras auf, bevor die Mähwerke kommen.

„Oft pure Emotion“ 181 Rehkitze vor dem Mähtod in Oberkärnten bewahrt

181 Kitze gerettet: Die Rehkitzrettung Nockregion startet nach der Rekordbilanz 2025 in die neue Saison.

von Nico Deutscher Das Bild zeigt das Profilbild von 5 Minuten-Redakteur Nico Deutscher.
1 Minute Lesezeit(235 Wörter)
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Mit dem Beginn der Mähsaison nimmt die Initiative Rehkitzrettung Nockregion ihre Arbeit wieder auf. Die Bilanz des Vorjahres setzt die Messlatte für die kommenden Wochen hoch: In lediglich zwei Monaten konnten 2025 insgesamt 181 Rehkitze vor dem Mähtod bewahrt werden.

Ehrenamt im Wettlauf gegen die Zeit

Der Erfolg der Initiative basiert auf einer engen Taktung und dem Einsatz moderner Technik. Noch vor Sonnenaufgang koordinieren sich die Teams, um Wiesen mittels Drohnen und Wärmebildkameras systematisch abzufliegen. Ein besonderer Kraftakt gelang im vergangenen Jahr am Pfingstmontag, an dem allein 53 Jungtiere gerettet wurden. Die Initiative betont: „Was nach einer Zahl klingt, sind in Wahrheit 181 junge Leben, die dank frühmorgendlicher Einsätze, moderner Drohnentechnik und dem unermüdlichen Engagement freiwilliger Helfer vor dem Mähtod bewahrt wurden.“

Zusammenarbeit als Schlüssel zum Erfolg

Neben der Technik ist die Kooperation zwischen Landwirtschaft und Jägerschaft entscheidend für den Schutz der Wildtiere. Die Arbeit auf dem Feld ist dabei oft von Gefühlen geprägt: „Es sind Momente zwischen Anspannung und Erleichterung – und oft pure Emotion, wenn ein Kitz in Sicherheit gebracht wird.“ Für die nun startende zweite Saison setzt der Verein weiterhin auf den Zusammenhalt aller Beteiligten. Das Fazit der Retter fällt klar aus: „Vernünftiger Tierschutz funktioniert, wenn alle an einem Strang ziehen. Jeder Einsatz zählt. Jede Unterstützung hilft.“

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